16 Partnerorganisationen haben sich in Oberösterreich zusammengeschlossen, mit dem gemeinsamen Ziel: Naturräume verantwortungsvoll nützen – und schützen. Nach drei Jahren zeigen wir in einer Zwischenbilanz die erfolgreichsten Projekte und werfen einen Blick in die Zukunft.
In den vergangenen drei Jahren lang lag der Fokus der Initiative einerseits auf der Bewusstseinsbildung durch Kommunikation, andererseits auf zukunftsweisenden Naturraumkonzepten.
Im Mittelpunkt stand dabei der Gedanke des “Nützen und Schützen”: Natur soll erlebbar bleiben und gleichzeitig langfristig geschützt werden.
Im Rahmen von Modellregionen wurden gemeinsam mit regionalen Partnern Maßnahmen entwickelt, die Besucherinnen und Besucher lenken, sensible Naturräume entlasten, nachhaltige Mobilität fördern und regionale Wertschöpfung schaffen.
Die Initiative wird im Rahmen des GAP-Strategieplans Österreich 2023–2027 von Land Oberösterreich und Europäischer Union kofinanziert.
Die Anreise
Wegweiser
Orientierung gewinnen
Der schönste Platz Österreichs
Einander grüßen
Wegemanagement
Auch nach dem Auslaufen der Förderung wird sich IN UNSERER NATUR! weiter um den Schutz unserer Naturräume kümmern. Das wurde im Juli bei einem Treffen aller Partnerorganisationen im Nationalpark Zentrum Molln beschlossen.
Bei der Veranstaltung ging es auch um Wissensaustausch, die Entwicklungsprojekte wurden diskutiert und Expert:innen aus anderen Branchen kamen zu Wort, um neue Perspektiven einzubringen.
Darüber hinaus ist IN UNSERER NATUR! als Entwicklungs-Grundlage für zukünftige naturtouristische Projekte in Oberösterreich fest in der Landes-Tourismusstrategie 2030 verankert. Damit sind auch alle Partner:innen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft weiterhin in den gemeinsamen Schutz und den respektvollen Umgang mit der Natur involviert.
Bei den Menschen das Bewusstsein für faires Miteinander und richtiges Verhalten in der Natur schaffen – das muss kein „trockenes“ Thema sein. Die Kommunikation – kreativ und konzeptionell geleitet von Oberösterreich Tourismus – soll daher nicht dem Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern erfolgen.
Dabei sind zuletzt echte Meilensteine gelungen: Das mit Unterstützung von KI produzierte "Fair Play"-Video zeigt menschliches Verhalten aus der Sicht tierischer Waldbewohner und wurde beim Multimedia-Award The Golden City Gate im Rahmen der ITB Berlin mit dem Excellence Award ausgezeichnet.
Erst vor wenigen Wochen launchten wir in den Sozialen Medien die Story über “Kletter-Oma” Maria Kittl. Die 94-jährige Oberösterreicherin ging mit ihrer Botschaft über Leidenschaft und Bewusstsein für unsere Berge viral: Alleine der Instagram-Beitrag sammelte seit der Veröffentlichung im Juli 2026 mehr als 2 Millionen Views.
Flankiert werden die Maßnahmen durch reichweitenstarke Online- und Social-Media-Kampagnen.
Oberösterreichs vielfältige Naturlandschaften ziehen Gäste an und motivieren zu Urlaubsreisen. Die Ergebnisse der Gästebefragung Tourismus Monitor Austria aus dem Sommer 2025 zeigen:
Mit tausenden ehrenamtlichen Funktionär:innen und Helfer:innen und Helfern betreuen Oberösterreichs alpine Vereine mehr als 6.000 Kilometer an Wanderwegen, die Oberösterreichs Bergwelt erschließen und Hütten untereinander verbinden. Zahllose engagierte Hände, die in ihrer Freizeit Wege instand halten und durch deren unentgeltliche Arbeit Sport und Bewegung in der Natur erst möglich werden.
Sie schneiden verwachsene Wege frei, erneuern Markierungen, räumen nach Unwettern blockierte Wege wieder frei. Und sorgen dafür, dass Gäste und Einheimische in Oberösterreich auf sicheren und gut markierten Wanderwegen unterwegs sind.