Urlaub in Oberösterreich. Erlebenswert echt.

Corona hat unser Reiseverhalten grundlegend verändert. Im Urlaub geht es den Menschen mehr denn je um eine Auszeit vom Alltag, um Qualitätszeit mit der Familie und Freunden. Genau diese Sehnsüchte werden in der Comeback-Kampagne „Wenn aus Vorfreude echte Freude wird.“ angesprochen. In dieser starken crossmedialen Kampagne wecken wir Lust für Urlaub in Oberösterreich, präsentieren inspirierende Urlaubsideen aus den Destinationen und buchbare Angebote der Betriebe.

Besonders gefragt sind aktuell (ländliche) Regionen und Unterkunftsmöglichkeiten, die viel Freiraum ermöglichen. Auch Fragen zu Sicherheits- und Hygienemaßnahmen werden aktuell sehr häufig gestellt. Zudem punkten Betriebe heuer besonders, wenn sie kulante Stornobedingungen anbieten.

Zum Comeback des Tourismus wurde das Marketing vorerst am Heimmarkt Österreich wieder hochgefahren. Neben den Wienern, Niederösterreichern und Oberösterreichern sollen auch weitere Bundesländer mobilisiert werden, um in diesem Sommer Oberösterreich kennenzulernen. „Wir bündeln die Kräfte in und für Oberösterreich, denn gemeinsam mit den Tourismusverbänden und Betrieben können wir mehr erreichen.“ sagt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. Um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden, sind diese Maßnahmen auch eng mit der Österreich Werbung und den Landes-Tourismusorganisationen abgestimmt.

Ab Mitte Mai wird auch die Marktbearbeitung auf den wichtigsten Auslandsmärkten Deutschland und Tschechien wieder ausgeweitet. Für die Marktbearbeitung in Tschechien wurde eine eigene Marktgruppe gegründet: Die Tourismusverbände Linz, Steyr und die Nationalpark Region, die Urlaubsregion Vitalwelt Bad Schallerbach, Donau Oberösterreich und die Destination Salzkammergut starten dann gemeinsam mit dem Oberösterreich Tourismus eine umfassende Kommunikations- und Vertriebsoffensive, um so das große Potenzial am tschechischen Markt für den Ganzjahrestourismus stärker zu nutzen.

 

Wenn aus Vorfreude echte Freude wird.

„Unsere Lokomotive ist die Comeback-Kampagne „Wenn aus Vorfreude echte Freude wird“.“ erklärt Winkelhofer. Mit einem hoch emotionalen TV-Spot, dessen Musik von der mehrfach ausgezeichneten oberösterreichischen Musikerin „Avec“ stammt, sowie Online- und Video-Marketing, Medienkooperationen und einer starken crossmedialen Vertriebskampagne wird die Reiselust geweckt. Auf einer eigenen Landingpage werden inspirierende Urlaubsideen in den Destinationen präsentiert und sind buchbare Angebote der Betriebe eingebunden.

Darauf aufbauend werden unterschiedliche Themenschwerpunkte gesetzt und auf bestimmte Zielgruppen gerichtete Kampagnen lanciert. „Wir wollen Oberösterreich als naheliegende Urlaubsdestination das ganze Jahr über präsent halten, vor allem auch für die Herbst- und Wintersaison. Deshalb haben wir in den letzten Wochen auch die Medientaktik geschärft und Print-Kooperationen, Radio- und TV-Werbung sowie Online-Marketing eng aufeinander abgestimmt gebucht. Damit können wir bewusste Akzente setzen und immer wieder Anreiz für Urlaub in Oberösterreich schaffen.“ skizziert Winkelhofer. Die Kommunikation zum Gast erfolgt entsprechend der unterschiedlichen Phasen der Kundenreise. Während zu Beginn der Urlaubsplanung Inspirationen und vor allem (Bewegt)Bilder wichtig sind, rücken zur Entscheidungsfindung konkrete Informationen über die Destination und zu den Angeboten der Betriebe in den Fokus. Gerade über die Online-Kanäle können die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Gäste in Echtzeit zielgerichtet bedient werden. Zudem verstärken Kooperationen mit Mobilitätspartnern wie ÖBB und OÖVV oder mit starken Oberösterreichischen Wirtschaftspartnern wie zum Beispiel KTM, Löffler oder Happy Foto den Marktauftritt. Für die Bewerbung der Ausflugsziele wurde zudem die Kooperation mit der OÖ Familienkarte und dem OÖ Familienbund ausgeweitet.

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Naturerlebnisse jetzt gefragter denn je. Sehnsucht nach Freiraum erfüllen.

Die Menschen sehen sich nach Freiraum, nach Abstand und Aufatmen. Das Naturerlebnis hat bei Oberösterreichs Gästen schon immer einen hohen Stellenwert, so zählen Wandern (74%) und Radfahren (30%) zu den beliebtesten sportlichen Aktivitäten im Sommer. Vor allem als Gegenpol zum digitalen Alltag wird die Erholung in der Natur zunehmend wichtig. Corona hat diesen Trend, diese Sehnsucht nach der Natur, beflügelt. Erfahrungen aus dem Sommer 2020 zeigen, dass Menschen in die Natur und Bergwelt strömen, weil sie hier Freiraum finden und Neues entdecken können. Das wird 2021 nicht anders werden.

„Unsere Natur ist nicht erweiterbar. Deshalb brauchen wir einfache Regeln für das Miteinander, Verständnis für unterschiedliche Interessen und vor allem auch gute Kommunikation im Sinne von Information, Aufklärung und einen lebendigen Dialog.“ fordert Winkelhofer. Gemeinsam mit Natur- und Umweltschutz, Landwirtschaft, Tourismusverbänden und Alpinen Vereinen wurden Fair Play-Regeln, etwa fürs Almenwandern oder Mountainbiken geschaffen, die nun auch gemeinsam an Einheimische und Gäste kommuniziert werden. Dieser kooperative Ansatz über die Branchen hinweg ist Teil einer Strategie für ein bestmögliches Zusammenspiel zwischen Natur und Tourismus in Oberösterreich. Darauf aufbauend werden in der Kampagne „Drinnen ist nicht draußen – komm raus und erlebe die Natur Oberösterreichs“ außergewöhnliche Natur-Erlebnisse und Angebote vor den Vorhang gestellt. Als mehrjähriger Kommunikationsschwerpunkt stehen klimaverträgliche und nachhaltige Leitprodukte in den Regionen, Angebote, Neuheiten und Geschichten rund um die Naturräume im Fokus. Die multimediale Kampagne wurde im vergangenen Sommer erfolgreich lanciert und bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa beim Werbepreis Caesar, beim Internationalen Filmpreis „Golden City Gate“ Berlin oder beim Film Forum Austria. In einer weiterentwickelten Form wird die Kampagne 2021 gemeinsam mit zwölf Tourismusverbänden fortgesetzt, um das Image für Oberösterreichs Naturräume zu stärken und vor allem vertriebsunterstützend für die beteiligten Partner zu wirken.

 

„Rad-Geber“: Tourentipps und Karte.

Das steigende Bedürfnis nach Bewegung in der Natur und der E-Bike-Boom haben das große Interesse am Radfahren weiter verstärkt. Oberösterreich ist für diese Entwicklung gut gerüstet, immerhin können Urlauber und Tagesausflügler aus 2.100 Kilometern klassischer Radwanderwege, 3.000 Kilometern freigegebener Mountainbike-Touren und einer großen Zahl an Rennrad-Routen wählen. Infrastruktur und Serviceleistungen werden in Oberösterreich laufend weiterentwickelt, damit sie mit den Anforderungen des Radtourismus und den Bedürfnissen der Gäste Schritt halten. Hauptwerbemittel für den Sommer ist eine neue, übersichtliche Radkarte mit Tourentipps für Genussradfahrer, Mountainbiker und Rennradfahrer. Zudem werden Radsportveranstaltungen wie die OÖ Radrundfahrt, die Salzkammergut Trophy oder das „King of Lake“ am Attersee heuer wieder verstärkt Radfahrer anziehen.

Mehr dazu unter oberoesterreich.at/radfahren

 

Gesundes Comeback.

Zur Wiederbelebung des Gesundheits- und Wellnesstourismus setzen die Gesundheitsbetriebe und Tourismusverbände gemeinsam mit dem Oberösterreich Tourismus eine reichweitenstarke, crossmediale Kampagne um. Erst im vergangenen Jahr haben die Gesundheitsspezialisten und Thermen Oberösterreichs ihre strategische Ausrichtung neu definiert und eine eigene Kommunikations- und Vermarktungsschiene aufgebaut. Basis dafür sind Oberösterreichs Schätze aus Natur, Kultur und Kulinarik. Traditionelle Heilmethoden werden mit Medizinwissen und Erfahrung optimiert. Als „Gesundheitscoaches“ geben sie ihr Wissen für ganzheitliche Heilkraft noch stärker an Gäste weiter. So entstehen individuelle Anwendungen und Produkte für den gesunden Alltag, zum Mitnehmen und Weitersagen.

 

Auch das Comeback des Kulturtourismus wurde gut vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der Kulturdirektion des Landes Oberösterreich und dem Tourismusverband Steyr und die Nationalpark Region wird aktuell die OÖ Landesausstellung „Arbeit – Wohlstand – Macht“ ins Schaufenster gestellt. Die Ausstellung zeigt noch bis 7. November 2021 die Entwicklung unserer Gesellschaft vom Mittelalter bis in die Gegenwart am Beispiel der Stadt Steyr. Vielfältige Stadterlebnisse, Veranstaltungen aus dem Kultursommer, Handwerk und Brauchtum werden in den kommenden Wochen ebenso vor den Vorhang geholt wie moderne Inszenierungen, Design oder ein erster Ausblick auf die europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl 2024.

 

Re-Start Tagungsbranche: Event-Business-Talk

Die geplanten Öffnungsschritte für Tourismus und Gastronomie sind ein positives Signal für den Geschäftstourismus. Mit einer Wertschöpfung von 8,9 Milliarden Euro (IHS, Institut für höhere Studien, 2017) ist die Veranstaltungsbranche in Österreich ein unverzichtbarer Teil der Tourismuswirtschaft, die nun einen ersten Planungshorizont erhält. Da Locations, Seminarhotels sowie Veranstalter und Dienstleister gerade jetzt wichtige Mutmacher, Visionäre und Schrittmacher für künftige Events sind, werden sie beim virtuellen Event-Business-Talk des Convention Bureau Oberösterreich vor den Vorhang geholt. „Service als Ober(österreich)-Prämisse“ ist das Motto des hybriden Live-Events, das ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches zu den Themen „hybride Konzepte“ und „Veranstaltungssicherheit“ steht. Auch ein Blick in den Veranstaltungsherbst zeigt: es wird weiter geplant. Die Convention Austria, die neue internationale Leitmesse der österreichischen Tagungsbranche, ist aktuell als Präsenzevent in Planung. Bei der neuen Zukunftsplattform der MICE-Branche, die von 04. bis 07. Oktober 2021 in Kooperation von Oberösterreich Tourismus, Linz Tourismus und Österreich Werbung durchgeführt wird, stehen neben der Verkaufsplattform vor allem Produkterlebnisse und Networking mit Gastgebern aus ganz Österreich auf dem Programm.

 

Österreichs Hoteliervereinigung tagt in Linz

Auch mit dem Kongress 2021 der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wird ein starkes Signal für die Branche gesetzt. Das Land Oberösterreich unterstützt die Fachtagung, die von 6. bis 8. Juni  im Design Center Linz stattfindet und eine der ersten großen Präsenzveranstaltungen nach dem Lockdown ist. Unter dem Kongress-Motto „Alles bleibt anders“ wird sich alles um Erfolgsgeschichten trotz und nach Corona drehen.

 

„Oberösterreich wird sich noch viel stärker als Qualitätsdestination positionieren können. Es geht künftig nicht um „mehr, höher oder schneller“ sondern um eine nachhaltige Weiterentwicklung des Angebotes auch für den Nächtigungsgast, oft in der Verbindung von unterschiedlichen Themen wie Naturerlebnis, Kulinarik, Kultur oder Gesundheit.“ skizziert Winkelhofer den künftigen Weg.

Ansprechpartner

Heinz Gressenbauer
Oberösterreich Tourismus GmbH
+43 732 7277-128
heinz.gressenbauer@oberoesterreich.at