upper8: Gemeinsam mehr bewegen
Die Geschäftsführer:innen der sieben Tourismusdestinationen und des Oberösterreich Tourismus arbeiteten an den gemeinsamen Arbeits-Schwerpunkten für 2027 und verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit im Tourismussystem noch verbindlicher, wirkungsvoller und effizienter zu gestalten.
Gemeinsame Jahresplanung - Schwerpunkte für 2027 vereinbart
Ein wesentliches Ergebnis der Klausur ist das klare Bekenntnis zu gemeinsamen Marketing- und Digitalisierungsprojekten. Rad & Bike bleibt 2027 und 2028 ein strategischer Schwerpunkt. Mit dem OÖ Trittfestival und dem Schwerpunkt Welt- und Kulturerbe wurden konkrete gemeinsame Marketinginitiativen samt Budgetrahmen vereinbart. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung zwischen Oberösterreich Tourismus und den Destinationen.
Auch bei der Markenfamilie Oberösterreich wurde der gemeinsame Weg bestätigt: Ein verbindender, verbindlicher Markenauftritt schafft Orientierung und Sichtbarkeit, stärkt die Tourismusmarke Oberösterreich und lässt gleichzeitig Raum für die individuellen Stärken und Besonderheiten der Destinationen.
Im Bereich Smart, Digital & Innovativ wurden wichtige Grundlagen für die weitere gemeinsame Umsetzung digitaler Zukunftsprojekte geschaffen. Dazu zählen insbesondere die Weiterentwicklung der Oberösterreich Webarchitektur und die personalisierte Gästekommunikation mit dem landesweiten Entwicklungsansatz “omni channel comunication”. Gemeinsame Finanzierungsgrundlagen schaffen dabei mehr Planungssicherheit.
Mit den vereinbarten Projekten und Maßnahmen liegt mit Ende des Jahres erstmalig eine gemeinsame Gesamt-Jahresplanung für 2027 der Tourismusverbände und des Oberösterreich Tourismus vor.
Zusammenarbeit mit klaren Rollen und Verantwortung
Neben den inhaltlichen Projekten stand die Weiterentwicklung der upper8-Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Künftig sollen strategische Steuerung und operative Umsetzung noch klarer voneinander getrennt und über neu definierte Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse miteinander verbunden werden: Die Geschäftsführer:innen legen gemeinsame Ziele und Prioritäten fest und entscheiden über Ressourcen. Fachliche Arbeitsgruppen übernehmen auf Basis konkreter Projektaufträge die Umsetzung.
Damit werden Entscheidungswege transparenter, vorhandene Kompetenzen besser gebündelt und die Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit gestärkt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Wirkungsmessung, um Erfolge künftig noch besser sichtbar zu machen.
Ein starkes Miteinander für Oberösterreich
Die Klausur hat gezeigt, wie sich die Zusammenarbeit von Landes-Tourismusorganisation und Destinationen deutlich weiterentwickelt: von gemeinsamen strategischen Überlegungen hin zu konkreten Entscheidungen, verbindlichen Projekten und geteilter Verantwortung. Dabei geht es nicht nur um eine effizientere Zusammenarbeit, sondern vor allem darum, die Zukunft des Tourismus in Oberösterreich über regionale Grenzen hinweg aktiv zu gestalten und die Wirksamkeit des Tourismussystems für Gäste, Betriebe und Einheimische zu erhöhen.
