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Oberösterreich feiert sein Welt- und Kulturerbe

Oberösterreich nutzte die Bühne der ITB Berlin, um mehr Gäste aus Deutschland und anderen internationalen Märkten zu begeistern. Der Schwerpunkt lag auf Urlaubsangeboten rund um das vielfältige Welt- und Kulturerbe sowie beim Radfahren und Biken.

Die Kultur ist ein ganzjähriges Reisemotiv mit dem Potenzial, neue internationale Gästeschichten für Oberösterreich zu mobilisieren. Die aktuelle Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria 2025 zeigt klar: Für 22 Prozent der Gäste in Oberösterreich sind Sehenswürdigkeiten und Kulturangebote ein wichtiges Motiv für die Urlaubsentscheidung. Dieser Wert liegt deutlich über dem österreichischen Schnitt von 13 Prozent. Für 47 Prozent der Urlaubsgäste ist der Besuch von Sehenswürdigkeiten ein fixer Bestandteil der Reise, für 23 Prozent zählt er sogar zu den Hauptaktivitäten im Urlaub. Ein Drittel häufiger als im österreichweiten Schnitt besuchen Oberösterreich-Urlauber Sehenswürdigkeiten, Museen und Ausstellungen, Musik- und Kulturveranstaltungen oder Stadtführungen.

Ein bedeutendes Urlaubsmotiv, das landschaftliche Schönheit mit kulturellem Erbe einer Region verbindet, sind die UNESCO Welterbestätten. Aufgrund ihrer internationalen Strahlkraft haben sie eine besondere Bedeutung, wenn es darum geht, mehr internationale Gäste für Oberösterreich zu begeistern. Verbunden mit dem immateriellen Kulturerbe, das in Oberösterreich in vielfältiger Form erlebbar ist, vom Mühlviertler Blaudruck über das Keramikflämmen in Gmunden bis hin zur Mollner Maultrommel oder dem Trattenbacher Taschenfeitl, lassen sich einzigartige Geschichten erzählen und Urlaubsangebote schnüren.

Das UNESCO Welterbe und das Immaterielle Kulturerbe bieten dem Gast die Möglichkeit einzigartiger und authentischer Erlebnisse in ganz Oberösterreich:

  • Das UNESCO Weltkulturerbe „Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein – Salzkammergut“ besteht seit 1997. Seit 7.000 Jahren prägt der Salzabbau die Region rund um Hallstatt und den Dachstein. Die Salzwelten Hallstatt im Hochtal des Salzbergs gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen in Oberösterreich. Wanderungen am Krippenstein und der Soleleitungsweg zwischen Hallstatt und Ebensee verknüpfen Natur- und Kulturerlebnis genauso wie geführte Welterbe-Wanderungen und E-Bike Touren. Der „Weg des Salzes“ entlang der Traun nach Gmunden und weiter über Wels und Linz nach Böhmen weist über die Region hinaus.
  • Seit 2011 sind die „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ ein UNESCO Weltkulturerbe, das sich über mehrere Länder erstreckt und zu der auch der Attersee und der Mondsee gehören. Mit neu konzipierten Erlebnisangeboten, die im Rahmen der OÖ KulturEXPO im Frühjahr 2027 öffnen, wird die Inszenierung der Pfahlbauten in Ausstellungen und Rekonstruktionen derzeit neu konzipiert.
  • 2021 wurde das UNESCO Weltkulturerbe „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes“ eingerichtet, das auch die Donauregion Oberösterreich umfasst. Spuren der Römerzeit finden sich vom Römerburgus Oberranna über das Römerbad direkt an der Schlögener Schlinge bis zum Museum Lauriacum in Enns. Der Besuch dieser Stätten wird mit Angeboten wie der „Donaulimes Welterbe-Runde“ mit dem Rad aufgewertet.
  • Zum seit 2017 ausgewiesenen UNESCO Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder“ in mehreren Ländern gehören auch naturbelassene Bereiche des Nationalparks Kalkalpen. UNESCO Welterbe Touren mit Nationalpark Ranger:innen und der „Wildnistrail Buchensteig“ führen in diese urtümlichen Naturlandschaften. Die waldreiche Gebirgsregion ist zudem durch den Hintergebirgsradweg erschlossen.
  • Seit 2018 freut sich der „Handblaudruck in Europa“ über einen Platz auf der internationalen Liste des Immateriellen Kulturerbes. Dieses Handwerk wird nur mehr selten ausgeübt – darunter im Mühlviertel. Die Blaudruckerei Wagner in Bad Leonfelden ist der letzte Betrieb der Region, in dem Blaudruckstoffe entstehen. Das Färbermuseum in Gutau erinnert an die Vergangenheit dieser außergewöhnlichen Färbetechnik, während am selben Ort die Zeugfärberei die Tradition lebendig erhält.
  • Als eine der „UNESCO Creative Cities“ wurde Linz als „UNESCO City of Media Arts“ ausgezeichnet. Die Stadt gibt mit der „Ars Electronica“ den Takt der digitalen Kultur und der Medienkunst vor. Auf diesem fruchtbaren Boden ist nicht nur das „Ars Electronica Center“ als Museum der Zukunft entstanden. Zuletzt hat sich auch die Tabakfabrik zur Drehscheibe der Kreativszene entwickelt. Als Sitz der „Creative Region Linz & Upper Austria“ und des „Valie Export Center“ für Medien- und Performancekunst.

Großer Rad-Schwerpunkt 2026

Ein starkes Thema auf der ITB Berlin sind die qualitätsvollen Angebote rund ums Radfahren in all seinen Ausprägungen, vom Genussradfahren über Mountain- oder Gravelbiken bis hin zum Rennradfahren. Radfahren ist vom Frühling bis in den Herbst möglich und stärkt die Auslastung der Tourismusbetriebe in den Nebensaisonen. Die Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria aus dem Sommer 2025 zeigt: Der Radgast bucht längere Aufenthalte – 53 Prozent bleiben zwischen vier und 14 Nächten – und trägt mit Tagesausgaben von 194 Euro pro Person (ohne An- und Abreise) überdurchschnittlich zur touristischen Wertschöpfung bei. Beim Radfahren trifft Nachfrage und Begeisterung beim Gast auf eine gut ausgebaute Infrastruktur und hochqualitative buchbare Angebote – und das in allen Urlaubsregionen Oberösterreichs. Oberösterreichs Destinationen haben etwa im Gravelbike-Bereich in den vergangenen Jahren Angebote in Top-Qualität entwickelt, die in der Szene einen herausragenden Ruf genießen. Aber auch auf dem Mountainbike oder Rennrad und natürlich bei den genussvollen Radwegen entlang von Seen und Flüssen kommt der Gast voll auf seine Kosten.

Die Top-Radangebote in Oberösterreichs Destinationen sind insbesondere im radbegeisterten Markt Deutschland gefragt: Mit dem Velorama, der neuen Gravelbike- und Rennrad-Marke des Mühlviertels mit 108 Touren auf knapp 9.000 Kilometern und mit 21 Radgastgebern. Der Donauradweg bietet als „Mutter aller Radwege“ 160 Kilometer mit purer Abwechslung und epischen Ausblicken in der Donauregion Oberösterreich. In Wels rollen Rennrad- und Gravelbiker:innen vom Stadtplatz in ein Netz abwechslungsreicher Rennrad-Routen. Das neue Radkleeblatt lässt sich mit dem Gravelbike erkunden. In Linz schlägt das Herz urbanen Radfahrens rund um das hello yellow Velodrom und stadtnahe Trails. Der Hintergebirgsradweg im 360° Alpenland folgt der Waldbahntrasse im Reichraminger Hintergebirge und führt in den Nationalpark Kalkalpen. Die Entdecker-Radtour im Quellenviertel ist als 180 Kilometer lange Rundtour in drei bis vier Tagesetappen wie geschaffen für verlängerte Wochenenden. Ebenso wie der Salzkammergut BergeSeen eTrail, der in zehn Etappen über 630 Kilometer die schönsten Plätze der Berge- und Seenregion verbindet.

Ansprechpartner

Christoph Glasner, BA
Oberösterreich Tourismus GmbH
Telefon +437327277-590
E-Mail christoph.glasner@oberoesterreich.at