Staffelübergabe am Wolfgangsee

Hans Wieser, der über 30 Jahre mit viel Geschick die Tourismuswirtschaft am Wolfgangsee lenkte, verabschiedet sich im Februar 2022 als Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft in die Pension. Mit Thomas Herrmann folgt ein neuer Geschäftsführer, der internationale Marketingerfahrung mitbringt und seine Tätigkeit im Tourismusverband bereits aufgenommen hat.

Eine der herausragendsten Persönlichkeiten des oberösterreichischen Tourismus macht demnächst den Schritt in den hochverdienten Ruhestand. 30 Jahre lang hat Hans Wieser mit großem Engagement den Tourismus am Wolfgangsee gestaltet und mit seinem Ideenreichtum geprägt. Seine Erfolgsstory begann mit der Tätigkeit als Direktor im Tourismusverband Strobl und setzte sich in der Position des Geschäftsführers der Ferienregion Wolfgangsee nahtlos fort. Die Gründung der WTG mit mittlerweile mehr als 1 Mio. Nächtigungen jährlich, die Schaffung der ersten Buchungszentrale im Salzkammergut und nicht zuletzt die erfolgreiche Saisonverlängerung durch den Wolfgangseer Advent sind die Meilensteine seiner Tätigkeit. Gleichzeitig begleitete Hans Wieser zahlreiche private Initiativen und Investitionen, die heute das Gesicht der Region Wolfgangsee prägen – von der Errichtung des Eventresorts „scalaria“ bis zum derzeitigen Aus- und Umbau der Schafbergbahn. Als einer der Gründungsväter der Salzkammergut Tourismus GmbH wirkte Hans Wieser über den Wolfgangsee hinaus auf das gesamte Salzkammergut und gestaltete den Tourismus in ganz Oberösterreich aktiv mit. Wir danken Hans Wieser für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt!

 

Thomas Herrmann - der Neue am Wolfgangsee

Der gebürtige Wiener ist seit über 20 Jahren im Bereich der Kommunikation tätig und hat in vielen beruflichen Stationen Erfahrung und Wissen gesammelt. So hat er Ende der 1990er die Marke "Cineplexx" mitaufgebaut, war anschließend über fünf Jahre beim ORF tätig, wo er die Dachmarke ORF betreute. Die letzten zwölf Jahre war der neue Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft in einem international tätigen Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Innsbruck beschäftigt. Dort hat Thomas Herrmann die Abteilung PR und Awareness aufgebaut, die weltweiten Niederlassungen in allen Bereichen der Kommunikation unterstützt sowie viele Kampagnen durchgeführt (PR, Awareness, Werbe- und Verkaufskampagnen). In den letzten Jahren waren der Aufbau einer digitalen Content-Plattform inklusive Social Media-Entwicklung sowie die Themen Digitalisierung, Markenentwicklung und coporate publishing im Fokus. 

Thomas Herrmann sieht seine Stärken in der Kommunikation, Markenführung sowie der inhaltlichen und fachlichen Bandbreite, die er aufgrund seiner langjährigen, internationalen Erfahrung mitbringt - PR, digitale Medien, klassisches Marketing, Markenaufbau und -pflege, strategisches Denken und Arbeiten.

Die Zukunft mitgestalten

Der neue Geschäftsführer freut sich sehr auf die Arbeit am Wolfgangsee und im Salzkammergut, denn beide Destinationen gehören zu den bekanntesten Destinationsmarken im D-A-CH-Raum. Für Thomas Herrmann liegen hier so viel Geschichte, Traditionen, Kultur, Natur und Schönheit für die Menschen, die hier wohnen und die hier ihre Freizeit verbringen. Gleichzeitig blickt er in die Zukunft, die er mitgestalten will und darin eine spannende Aufgabe sieht.

Dem Zitat "Es muss sich alles ändern, damit es bleiben kann, wie es ist." von Giuseppe Tomasi di Lampedusa kann Thomas Herrmann besonders viel abgewinnen, denn es trifft auch auf die Wolfgangseeregion zu. Im übertragenen Sinne: "Der Wolfgangsee wird immer der Wolfgangsee bleiben, benötigt aber ein Update für die Zukunft". Noch deutlicher macht es ein Zitat, das Helmut Kohl zugesprochen wird und das auch den Ansatz des neuen Geschäftsführers unterstreicht: „Man muss die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können.“. Helmut Kohl verbrachte viele Jahre seinen Urlaub in St. Gilgen am Wolfgangsee.

Thomas Herrmann und sein Team werden das Erbe bewahren, das Wissen darum und den Respekt dafür als Basis für die Zukunftsgestaltung nutzen.

Wir wünschen alles Gute und viel Freude im neuen Job!