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Immer diese Menschen!

Die KI-Tierreporter aus dem “Wald- und Wiesenstudio” decken auch im Winter beinhart menschliches Fehlverhalten in unserer Natur auf.

Nachdem das KI-generierte tierische Reporterteam des “Wald- und Wiesenstudios” rund um Moderatorin Regina Hufmeister schon im vergangenen Sommer erstmals auf Sendung war, entdeckt es jetzt auch im Winter die Spuren allzu menschlicher Verhaltensweisen in der verschneiten Natur. Und hat damit innerhalb von knapp einem Monat bereits mehr als 670.000 Aufrufe erzielt.

 

Kreativer KI-Einsatz statt klassischer Erklärvideos

Authentische Video-Inhalte mit KI? Geht das? Im Projekt “IN UNSERER NATUR!” wurde dieser Spagat versucht und er ist gelungen. Wenn es darum geht, Tieren in der Natur eine Stimme zu geben, darf’s ruhig ein bisschen kreativ werden. Warum dieser Versuch? Im gemeinsamen Miteinander in der Natur läuft einiges schief. Anstatt klassischer Erklärvideos mit Menschen als Protagonisten für richtiges Verhalten in der Natur kommen Tiere zu Wort.

Das außergewöhnliche tierische News-Team berichtet aus dem “Wald- und Wiesenstudio”. Direkt, charmant, pointiert und manchmal auch etwas erbost. Und regen dabei nicht nur zum Schmunzeln sondern auch zum Nachdenken und Überdenken eigener Verhaltensweisen an. Die inhaltliche Grundlage liefern die Fair-Play-Regeln der Initiative IN UNSERER NATUR! Oberösterreich.

 

Kreativer Prozess mit KI Unterstützung

Der Clip wurde zuerst vollständig mit Hilfe von KI (Veo3) erstellt, allerdings nicht in einem Durchgang, sondern in mehreren kleinen Schritten.

  • Story, Charaktere und Dialoge: entwickelt mit ChatGPT und Gemini
  • Bilder: generiert mit Nano Banana, Imagen und ChatGPT
  • Animation: umgesetzt in Google Flow (basierend auf Veo3) und anschließend mit einem Schnittprogramm zusammengeführt

Eine echte Herausforderung: Pro Szene standen nur acht Sekunden zur Verfügung. Jede Sequenz wurde einzeln gebaut, getestet, überarbeitet und anschließend so zusammengesetzt, dass die Anmutung einer fließende Geschichte entsteht. Dabei war manchmal schon der erste Versuch von Erfolg gekrönt, manchmal brauchte es bia zu vier oder fünf Anläufe, bis Ton, Timing und Ausdruck stimmten.

Die Prompts zur Kommunikation mit Google Flow mussten anfangs in englischer Sprache formuliert werden – auch die humorvollen Dialoge. Also hieß es: deutsche Ideen übersetzen, den Humor möglichst präzise transportieren und der KI im Prompt mitgeben, dass die Tiere am Ende wieder Deutsch sprechen sollen. Der Standardsatz lautete bald: "The animals speak German.“ Und tatsächlich: Die KI übersetzte zurück und formte daraus oft erstaunlich stimmige Sätze – manchmal sogar mit eigenen sprachlichen Einfällen, die dem Witz eine neue Wendung gaben. In der Zwischenzeit versteht Google Flow allerdings auch deutsche Anweisungen. 

 

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IN UNSERER NATUR!