Aktueller Covid-19 Content für Ihre Webseiten

Die österreichische Bundesregierung hat weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 beschlossen. Da sich immer mehr Urlauber vorab online über die aktuell gültigen Sicherheitsmaßnahmen informieren, ist es ratsam, diese auf der eigenen Homepage anzubieten. Hier ein Überblick der wichtigsten Regelungen sowie Möglichkeiten aktuellen Covid-19 Content  auf Ihrer Webseite einzubinden.

Wissen gibt Sicherheit - sowohl uns Touristikern als auch unseren Gästen. Gerade in einer Zeit, wo sich Situationen rasch ändern, neue Regeln aufgestellt werden und neue Maßnahmen gesetzt werden müssen, sind klare Informationen wichtig. Oberösterreich Tourismus steht in regelmäßigem Austausch mit allen Vertretern der Landestourismusorganisationen und der Österreich Werbung, um die tagesaktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie zu verfolgen und Anpassungen vorzunehmen. Die Ergebnisse werden in einem Sicherheitscontent aufbereitet, der auch Ihnen und Ihren Gästen zur Verfügung steht.

Oberösterreich Tourismus informiert auf drei unterschiedlichen Webseiten stets aktuell und gezielt über die gültigen Regelungen im Bundesland:

Selbstverständlich können Sie von Ihrer Webseite auf diese Serviceseiten verlinken, um auch Ihre Gäste und Partner mit diesen wichtigen Informationen zu versorgen. 

Zusätzlich stellt die Österreich Werbung der Tourismusbranche Content-Bausteine zum Thema Sicherheit zur Verfügung. Hier finden Sie die Antworten auf Fragen, wann ein Corona-Test bei der Einreise/Abreise nötig ist, wann und wo ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend ist, wo und für welches Bundesland Reisewarnungen ausgesprochen sind oder welche Sicherheitsmaßnahmen Hotels oder Gastronomie bereit zu stellen haben.  Zum Content der Österreich Werbung und zur Anleitung für die Einbindung auf Ihren Webseiten.

 

Ausweitung Testangebot

Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben, Gastronomie, Campingplätzen und Jugendherbergen können sich freiwillig regelmäßig auf den Erreger SARS-CoV-2 testen lassen. Für den Winter bereitet die Bundesregierung eine Ausweitung dieses Präventiv-Screenings vor, insbesondere Skilehrer, Bergführer und Privatvermieter stehen dabei im Fokus. Nähere Informationen: www.sichere-gastfreundschaft.at

Die wichtigsten Regelungen für den Tourismus

Gastronomie und Hotellerie

  • Besuchergruppen dürfen vom Gastgeber nur bewirtet bzw. beherbergt werden, wenn sie
    • aus maximal zehn Erwachsenen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder
    • aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Regelungen für Busgruppen: Besteht die Busgruppe aus unterschiedlichen "Besuchergruppen" bei welchen es nicht zu erwarten ist, dass zwischen ihnen während des Gastronomieaufenthalts eine Interaktion bzw. Durchmischung stattfindet, können Besuchergruppen, die im selben Linien- oder Ausflugsbus anreisen, nacheinander und getrennt voneinander eingelassen und bewirtet (max. 10 Personen pro Tisch) werden.
  • Speisen und Getränke dürfen in geschlossenen Räumen nur noch im Sitzen konsumiert werden.
  • Für Mitarbeiter und Gastgeber besteht in geschlossenen Räumen die Verpflichtung, bei Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern keine sonstigen geeigneten Schutzvorrichtungen (z.B. Trennwände) vorhanden sind.
  • Gäste müssen in geschlossenen Räumen immer dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich gerade nicht am Tisch aufhalten.
  • Tägliche Öffnungszeiten von 5:00 bis 1:00 Uhr für alle Arten von Gastronomiebetrieben (keine Ausnahme für geschlossene Gesellschaften)
  • Nächtigungs- und Seminargäste dürfen weiterhin unter der Berücksichtigung der Regeln der Gastronomie verköstigt werden.
  • Selbstbedienung an Buffets ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • Entnahme mit Einwegvorlegebesteck

 

Verpflichtende Gästeregistrierung in Gastronomiebetrieben

Mit der Oö. COVID-19-Maßnahmenverordnung, die mit Dienstag, 20.10.2020 in Kraft trat, werden zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen. Eine dieser Maßnahmen betrifft die Registrierung der Gäste in Gastronomiebetrieben. Ziel ist, durch eine schnelle Rückverfolgung von Kontaktpersonen die Infektionsketten rascher zu durchbrechen.

Für die verpflichtende Gästeregistrierung stehen folgende Dokumente zur Verfügung:

 

Veranstaltungen

  • Für Veranstaltungen gelten derzeit folgende Teilnehmergrenzen:
    Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind (z.B. Künstler, Bühnentechniker, Security-Mitarbeiter), sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.
    • Bei Veranstaltungen ohne zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beläuft sich die Teilnehmerobergrenze auf 10 Personen in geschlossenen Räumen und auf 100 Personen im Freiluftbereich.
    • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen (Fixplatzveranstaltungen) beläuft sich die Teilnehmerobergrenze auf 1.500 Personen in geschlossenen Räumen und auf 3.000 Personen im Freiluftbereich.         
  • Der für eine Veranstaltung Verantwortliche hat bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen einen Covid-19-Beauftragten zu bestellen undein Covid-19-Präventionskonzept auszuarbeiten. Letzteres hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter sowie weitere Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorzusehen. Hierzu zählen insbesondere:
    • Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
    • spezifische Hygienevorgaben,
    • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
    • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen sowie
    • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Das Covid-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten beinhalten (z.B. Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis).
  • Eine Veranstaltung mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen muss außerdem von der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt werden, sofern mehr als 250 Personen teilnehmen. Die Entscheidungfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Voraussetzung für die Bewilligung ist ein angemessenes Covid-19-Präventionskonzept des Veranstalters. In dem Verfahren sind außerdem folgende Umstände als Voraussetzung für die Bewilligung zu berücksichtigen:
    • die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Veranstaltung sowie
    • die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde im Falle einer notwendigen Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung.
  • Sofern es im Rahmen einer Veranstaltung zu einem Verabreichen von Speisen oder einer Ausschank von Getränken kommt, gelten die allgemeinen Gastronomieregeln.

 

 

Ansprechpartner

Mag. Rainer Jelinek
Oberösterreich Tourismus GmbH
+43 732 7277-163
rainer.jelinek@oberoesterreich.at