Grenzenlose Zusammenarbeit stärkt Tourismus

10.03.2014
Tausende erfolgreiche Marketingmaßnahmen wurden im Projekt "Grenzenlos Bayern und Oberösterreich" realisiert.

Landschaftliche und kulturelle Gemeinsamkeiten sowie teils sehr ähnliche Urlaubsangebote verbinden die Tourismusregionen beiderseits einer Grenze – etwa zwischen Oberösterreich und Ostbayern oder Tschechien. Um die grenzübergreifende Zusammenarbeit stärker auszubauen und in gemeinsamen Aktivitäten für ein grenzenloses Urlaubsangebot zu bündeln, wurden in den vergangenen Jahren gemeinsam Marketingprojekte realisiert.

Allein in Oberösterreich machen die Oberösterreicher und Bayern 31 Prozent des Nächtigungsaufkommens aus, das sind rund 2,18 Mio. Nächtigungen im Tourismusjahr 2013. Dieses enorme Potenzial unmittelbar vor der Haustür nutzen die Tourismusorganisationen Oberösterreich und Ostbayern gemeinsam, etwa im Projekt „Grenzenlos Bayern und Oberösterreich“. In den letzten vier Jahren wurden dazu tausende Marketingmaßnahmen realisiert, dabei vor allem Urlaubsangebote zum Radfahren, Wandern oder Kultur- und Städteurlaub ins Schaufenster gestellt. Touristische Partner wie etwa Linz, Passau (Stadt und Land) oder der Landkreis Freyung-Grafenau wurden ebenso eingebunden. So waren die Thermen- und Golfangebote beiderseits der Grenze - mit dem Inn als verbindendes Element - oder das „Band der Donau“ für die Kultur und die Schifffahrt entlang der Straße der Kaiser und Könige immer wieder im Fokus.

Nicht nur der potentielle Gast wurde über gemeinsame Aktionen angesprochen. Auch die Touristiker und touristischen Leistungsträger wurden näher zusammengebracht und deren Zusammenarbeit gefördert, um an der touristischen Weiterentwicklung zu arbeiten. Sie lernten dabei regionale Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Verbindendes kennen und rückten den grenzübergreifenden Gedanken aktiv ins Bewusstsein. Für das Projekt „Grenzenlos Bayern und Oberösterreich“ stand von 2010 bis 2013 ein Gesamtbudget von 3,3 Mio. Euro (60 % Förderquote aus EFRE-Mitteln) zur Verfügung. Damit konnte eine gute Basis für eine langfristige Zusammenarbeit gelegt werden. Wie diese künftig im Detail ausschaut, daran wird derzeit gefeilt.