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Reiseabsichten für Herbst und Winter 2022/23

Wie wirken sich die Teuerungen und Krisen auf die Urlaubsplanung unserer Gäste aus? Wie wollen sie ihren Winterurlaub 2022/23 verbringen? Welche Bedenken haben sie bezüglich ihrer Reise? Antworten auf diese Fragen und weitere interessante Informationen liefern Ihnen die ersten Ergebnisse des Modul-Specials "Krisen-Update" der Deutschen Reiseanalyse sowie die Winterpotentialstudie der Österreich Werbung.

 

Deutsche Reiseanalyse: Lust, Zeit und Geld für Urlaub

Ende September 2022 wurden die Ergebnisse des von der FUR (Deutschen Reiseanalyse) durchgeführten Modul-Specials „Krisen-Update“ vorgestellt. Im Zentrum stand die Erfassung der Urlaubspläne für das Winterhalbjahr 2022/2023 und das Sommerhalbjahr 2023.

Die erfreuliche Erkenntnis: die Deutschen sind in Urlaubslaune! Lust, Zeit und Geld für einen Urlaub 2022/23 sind definitiv vorhanden. Für die kommenden zwölf Monate zeigen sich vielfältige Urlaubspläne in der deutschen Bevölkerung. Gleichzeitig hat man aber aktuelle Entwicklungen genau im Blick und plant Urlaubsreisen nur anhand der eigenen finanziellen Möglichkeiten.

 

Winterpotenzialstudie der Österreich Werbung stimmt optimistisch

Ähnliche Ergebnisse liefert auch die vom NIT Anfang September im Auftrag der Österreich Werbung durchgeführte Winterpotentialstudie. Untersucht wurde, wie es um die Winterreisepläne 2022/23 der Deutschen, Österreicher, Schweizer, Niederländer, Belgier, Dänen, Briten, Polen, Tschechen und Ungarn unter den aktuellen Rahmenbedingungen bestellt ist. 

Auch in dieser Studie stimmen die Reisepläne der Menschen in den zehn befragten Märkten für den Winter 2022/23 optimistisch. Zeit und Lust zum Reisen sind vorhanden und auch die Urlaubspläne und Urlaubswünsche der Befragten sind denen der Vorjahre sehr ähnlich. Stärkere Bedenken als im Vorjahr hat man, deckungsgleich zu den Ergebnissen des Krisen-Updates der Deutschen Reiseanalyse, hinsichtlich der Leistbarkeit. Die steigenden Preise sind daher der größte Unsicherheitsfaktor beim Thema Reisen.

Für Österreich sind die Startbedingungen für den Winter(sport)urlaub dennoch sehr gut. In allen Märkten liegt Österreich bei den geplanten Winterschnee-Zielen auf Platz 1 oder 2 im Ranking. Absolut haben 17 Millionen Befragte feste Winterreisepläne für Österreich. Diese Werte liegen auf dem Vorkrisenniveau und deutlich über der Vorjahressaison 2021/22. Gerade beim Wintersport gibt es aufgrund der letzten beiden Corona-Jahre einen gewissen Nachholbedarf, auch vor dem Hintergrund steigender Preise. Der Winter(sport)urlaub ist bei den Gästen also weiterhin im Trend.

Es zeigt sich: Ein guter Winter ist für die österreichische Tourismusbranche weiter möglich und nicht unwahrscheinlich - auch wenn das Risiko besteht, dass die Inflation sich im Laufe des Winters stärker auf das Budget auswirken wird.