Trends & Meinungen zur Coronakrise und Auswirkungen auf den Tourismus

Finden Sie hier Meinungen und Szenarien unterschiedlicher Trend- und Wirtschaftsforscher zur Coronakrise und deren Auswirkungen auf den Tourismus. 

 

ÖW Global

Einen tagesaktuellen Überblick zu den Entwicklungen in den Märkten bietet die Österreich Werbung mit dem neuen Dashboard „ÖW Global“, in dem Indikatoren wie die Reiserestriktionen der Länder, die Entwicklung der Buchungsanfragen oder das Interesse an Urlaub in Österreich abgebildet werden. Zum Dashboard

 

Studie "Urlaubspläne der Deutschen und Österreicher für Herbst & Winter 2020/21", Österreich Werbung

Eine aktuelle Studie der Österreich Werbung und der Deutschen Reiseanalyse zu den Urlaubsplänen in Deutschland und Österreich zeigt ein zwiespältiges Bild für Herbst und Winter 2020/21. Demnach existiert ein hohes Interesse an Urlaub in Österreich. Gleichzeitig sind die Bedenken im Zusammenhang mit der Pandemie groß. Gebucht wird immer kurzfristiger. Zu den Details.

 

Corona und Tourismus - Versuch einer ersten Zwischenbilianz, conos

Seit über 9 Monaten verändert Corona die Welt, ihre Menschen, deren Zusammenleben und nicht zuletzt die lokale und globale Wirtschaft. Ein Ende der Pandemie ist nicht wirklich in Sicht bzw. völlig ungewiss – auch 2021 wird maßgeblich durch Covid-19 geprägt sein, die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen werden noch jahrelang heftig nachwirken. Eine tourismusspezifische Analyse der ersten Monate der Pandemie sowie einen Ausblick auf die nächsten Wochen, Monate und Jahre lesen Sie hier.

 

Orientierung und Perspektiven für die Zeit der Corona-Pandemie und danach, tourismusperspektive

Unter dem Motto Wissen, Vorausdenken, Handeln bietet die Webseite Handlungshilfen, Studien und Best Practices für das Management des Neustarts und der Post-Covid-Zeit. Trends, Szenarien, Zukunftsprognosen und aktuelle Stimmungsbilder der Tourismusbranche werden in Fachartikel und Studien sowie Interviews präsentiert. Link zur sehr umfangreichen und übersichtlichen Webseite.

 

Studie "Tag 1: Wie sich die österreichische Tourismusbranche optimal auf den Restart nach der Corona-Krise vorbereiten kann."

Karmasin Motivforschung führte im Auftrag der Österreich Werbung und der neun Landes-Tourismusorganisationen eine Analyse unter der österreichischen Bevölkerung durch, um Veränderungen der Werte, Einstellungen, Motive und des (Urlaubs-)Verhaltens aufgrund der aktuellen Corona-Situation zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen es den Unternehmen sowie der Tourismus-Branche ermöglichen, sich auf die Zeit nach Corona vorzubereiten: es gilt, Geschäftsmodelle, Positionierungen, Zielgruppen und Ansprachen auf Aktualität und Relevanz in einer neuen veränderten Zeit nach Corona zu hinterfragen. Ziel ist die optimale Vorbereitung auf „Tag 1“ nach Corona. Lesen Sie hier die übersichtlich aufbereiteten Ergebnisse der Analyse.

 

Auswirkungen der Corona-Krise auf die touristische Nachfrage der Österreicher und Deutschen, Österreich Werbung

Die Österreich Werbung hat eine Umfrage in den Herkunftsmärkten Österreich und Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen den Einfluss von Corona auf die Reiseabsichten für 2020. Die Analyse zeigt: Überdurchschnittlich viele Oberösterreicher wolle ihren Urlaub im eigenen Bundesland verbringen. Zu den Umfrage-Ergebnissen.

 

Die Wirtschaft nach Corona, Zukunftsinstitut

In seinen 4 Zukunftsszenarien widmete sich das Zukunftsinstitut bereits intensiv den gesellschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise. Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen beeinflussen aber natürlich auch die Wirtschaft massiv. Was lässt sich also aus den Szenarien „Totale Isolation“, „Permanenter Krisenmodus“, „Neo-Tribes“ und „Adaption“ für die Wirtschaft nach Corona lernen? Mit dem White Paper „Die Wirtschaft nach Corona“ analysiert das Zukunftsinstitut die wirtschaftlichen Entwicklungen nach der Krise und beschreibt die 3 Phasen der Erneuerung nach Corona. Link zum Whitepaper

 

Die Corona-Rückwärts-Prognose, Matthias Horx

Auch Matthias Horx wirft einen Blick auf die Welt nach Corona: „Nach einer ersten Schockstarre fühlten sich viele sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus.“ https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/

 

Ein langer Weg zurück, Egon Smeral

Prof. Egon Smeral, Modul University meinte kürzlich: „Es geht nicht nur im die Herstellung der Reisefreiheit, sondern auch um die Veränderung der Verbraucher- und Reisegewohnheiten, wie etwa den Massentransport, das Aufsuchen überfüllter Restaurants, Konzerte, Geschäftsreisen etc. Auch die nachhaltigen wirtschaftlichen Aspekte gilt es zu bedenken, etwa Einkommensausfälle, die Aussetzung von Steuerreformen, Einsparungen bei Transferzahlungen, Vorsichtssparen der Menschen sowie Einbußen bei den Urlaubsbudgets.“ Details dazu lesen Sie hier.

Auf die positiven Effekte achten, Martin Lohmann

„Das „reisende Virus“ macht deutlich, dass Reisen auch negative Folgen haben können. Das ist nicht neu, wird jetzt aber besonders deutlich. Ich glaube aber nicht, dass deshalb den Deutschen die Reiselust auf Dauer abhanden kommt. Die Branche sollte jetzt möglichst die positiven Effekte einer Reise in den Vordergrund stellen: Wandern oder Skifahren in der frischen Luft fördert die Gesundheit, gemeinschaftliches Reisen ist gut für soziale Beziehungen, Fernreisen erweitern den Horizont. Mich ärgert, dass man sich um diese positiven Effekte kaum schert.“ meinte Dr. Martin Lohmann (Deutsche Reiseanalyse).

 

Was verändert die Corona-Krise?, INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung

Im März, inmitten der Coronakrise und speziell nach der Verhängung des Lockdowns, war man im Schockzustand. Die einschneidenden Maßnahmen zur Stilllegung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens hielt man vorher nicht für möglich. Diese einmalige Krise führte auch zu unterschiedlichen Spekulationen über deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Nun geht es zurück in die Normalität und viele würden am liebsten genau dort weitermachen, wo sie vor Corona aufgehört haben. Was aber wird uns von dieser Krise wirklich bleiben? Zum Trendreport, der ausführlich auf die Entwicklungen der österreichischen Gesellschaft eingeht.

 

Stand 16. Oktober 2020, diese Seite wird laufend erweitert.