Oberösterreich Tourismus RSS Feed http://www.oberoesterreich-tourismus.at de-de Oberösterreich Tourismus Sun, 24 Oct 2021 00:10:00 +0200 Sun, 24 Oct 2021 00:10:00 +0200 <![CDATA[Zukunftsstrategie für Camping und Nature Lodging]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6637/zukunftsstrategie-fuer-camping-und-nature-lodging.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6637/zukunftsstrategie-fuer-camping-und-nature-lodging.html „Der Campingtourismus boomt – europaweit, in Österreich und auch in Oberösterreich: Oberösterreichs 150 gewerbliche Campingplätze sowie Kleinstcampingplätze bei Gasthäusern oder Bauernhöfen verzeichneten in den letzten zehn Jahren - trotz ‚Corona-Delle‘ im Sommer 2020 - einen Nächtigungszuwachs von knapp 70 % auf rund 340.000 Nächtigungen. Mittlerweile findet im Sommerhalbjahr jede elfte Nächtigung in Oberösterreich auf einem Campingplatz statt“, hebt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner hervor. Dementsprechend hat sich in den letzten Jahren auch die Nachfrage nach zusätzlichen Campingmöglichkeiten gewandelt. Klassische Campingplätze sehen sich steigenden Ausstattungs- und Komfortansprüchen der Campingurlauber gegenüber und verzeichnen eine zusätzliche Nachfrage nach Mietobjekten, wie etwa Schlaffässer oder TinyHouses. Hinzu kommt die wachsende Zahl der Wohnmobilreisenden, die verstärkt zusätzliche Campingmöglichkeiten auf eigens für sie eingerichteten Wohnmobilstellplätzen oder auf Kleinstcampingplätzen suchen. Neue Strategie für Camping und Nature Lodging „Die dynamische Entwicklung in den Urlaubsformen Camping und Nature Lodging, die Innovationen bei naturnahem Wohnen und das neue Oö. Campingrecht haben aufgezeigt, dass es koordinierte, strategische Antworten zur Zukunftsentwicklung dieses Tourismussegments für Oberösterreich benötigt. Deshalb habe ich bereits im Sommer den Auftrag zur Entwicklung einer Landes-Strategie für Camping und Nature Lodging erteilt, die nun - mit messbaren Zielen, abgeleiteten Maßnahmen und auch klaren Zuständigkeiten - vorliegt“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner. Die oö. Camping-Strategie wurde von Oberösterreich Tourismus gemeinsam mit Expert/innen und Branchenvertreter/innen, wie etwa Betreiber/innen von Campingplätzen und Nature Lodging-Angeboten, der WKOÖ-Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe und der Standortagentur des Landes OÖ, Business Upper Austria, erarbeitet. Sie basiert auf einer ausführlichen Analyse der Ausgangslage, Expert/innen-Interviews und Workshops zur Erarbeitung der Entwicklungsziele, Kernstrategie und daraus abgeleiteter Maßnahmen entlang definierter Aktionsfelder. Oberösterreich verfügt innerhalb Österreichs, neben Kärnten, über die besten naturräumlichen Voraussetzungen für den ‚klassischen‘ Campingurlaub mit Seen-Berge-Erlebnis. Vor allem bietet unser Bundesland genussvollen Aktiv- und Entspannungsurlaub in persönlich geführten, kleinbetrieblichen Plätzen und Betrieben. Oberösterreich wird sich künftig deshalb noch stärker als Destination für Camping, Nature Lodging und Micro-Camping mit persönlichen Begegnungen und originellen Naturunterkünften positionieren. Dazu wurde eine Reihe ambitionierter Ziele definiert. Qualitäts- und angebotsorientierte Ziele: Steigerung der Basisqualität der Campingplätze (Erhöhung der durchschnittlichen ADAC-Sterne-Bewertung) Neuentwicklung von Campingangeboten mit (thematisch-qualitativer) Spitzenqualität Angebots-Wachstumsschub bei Nature Lodging (v.a. Glamping) Ausbau der Anzahl an Wohnmobilstellplätzen flächig über Oberösterreich Digitalisierung der kleinteiligen Dienstleistungskette als Beschleuniger für Verkauf und Ausbau der Gästezufriedenheit Wertschöpfungsorientierte Ziele: Steigerung der Campingnächtigungen um rd. 50% bis 2030 (im Vergleich zu 2019) durch Angebotserweiterung, Qualitätsverbesserung und Auslastungssteigerung in der Nebensaison rd. 100.000 Nature Lodging-Nächtigungen durch Angebotsausbau Steigerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer um einen Tag Saisonverlängerung und Stärkung ganzjähriger Angebote Aktionsfelder und Maßnahmen zur Zielerreichung Die drei Aktionsfelder'' Organisation und Netzwerk,'' Angebots- und Produktentwicklung sowie'' Kommunikation und Vertrieb'' bündeln die für die Zielerreichung strategisch geplanten Maßnahmen. Sie''werden von den Umsetzungspartnern Land OÖ, WKOÖ, Betriebe, Oberösterreich Tourismus und Tourismusverbände entsprechend ihrer Stärken und Kompetenzen bis 2030 verwirklicht. Auch die Business Upper Austria wird insbesondere bei künftigen Betriebsansiedelungen und in der branchenübergreifenden Vernetzung ihre Expertise einbringen. So werden zukünftig gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster „Nature Lodging-Lösungen“ entwickelt. ]]> <![CDATA[Nachhaltige Mobilität]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6636/nachhaltige-mobilitaet.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6636/nachhaltige-mobilitaet.html Aus der Sicht des Tourismus wird es daher immer wichtiger, den Gästen künftig einfach nutzbare und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote abseits des motorisierten Individualverkehrs anzubieten. „Es ist daher für Oberösterreich ein strategisches Ziel, bereits bestehende lokale und regionale Angebote zu einem umfassenden, oberösterreichweiten Netzwerk an Mobilitäts-Dienstleistungen zu verknüpfen, das dem zunehmenden Gästebedürfnis nach nachhaltiger, ressourcenschonender Mobilität entspricht“, unterstrich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner beim Tourismus-Mobilitätstag des Tourismus- und das Klimaschutzministerium kürzlich in Linz. Erste Angebote sind bereits vorhanden Ein Schritt in Richtung nachhaltige Mobiliät wurden zum Beispiel mit dem "Freizeit-Ticket OÖ"''gesetzt. Die gemeinsame Initiative von Oberösterreich Tourismus und OÖ Verkehrsverbund ist ein attraktives Angebot, um Ausflugsziele stressfrei und umweltschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Auch auf Destinationsebene gibt es Angebote, so können etwa mit der Phyrn-Priel-Card auch Taxi- und Shuttledienste innerhalb der Region ermäßigt oder zum Teil kostenfrei genutzt werden. Auch mit den Traunsee-Taxis werden in der Ferienregion Traunsee-Almtal die beliebtesten Freizeit- und Ausflugsziele angefahren, wobei die Fahrt entweder telefonisch oder per App gebucht wird und damit ein flexibles Angebot entsteht. Es ermöglicht Gästen und Einheimischen, bei Aktivitäten in der Freizeit auf das eigene Auto zu verzichten und damit Verkehrsrouten zu entlasten. E-Mobilität wird auch im Tourismus immer wichtiger. Diesem Trend entsprechen beispielsweise die auf E-Bikes zugeschnittenen 41 Rad-Rundrouten, die vom oberösterreichischen Donauradweg ausgehend in das hügelige Umland führen, oder E-Bike-gerechte Touren-Angebote wie der Salzkammergut BergeSeen eTrail, der in zehn Etappen und 630 Kilometer lang die schönsten Plätze des Salzkammergutes speziell für E-Mountainbiker erschließt. ]]> <![CDATA[Winterurlaub in Oberösterreich. Erlebenswert echt.]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6634/winterurlaub-in-oberoesterreich.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6634/winterurlaub-in-oberoesterreich.html Familiär, nah und smart - das sind die Services und Vorteile mit denen Oberösterreichs Snow & Fun Skigebiete, die Tourismusregionen und Oberösterreich Tourismus in der kommenden Wintersaison auf und abseits der Pisten bei den Gästen punkten wollen. Die Kommunikation des umfangreichen Winterurlaubs-Angebotes startete bereits Mitte Oktober mit einer Pressekonferenz der Österreich Werbung unter dem Motto #winterliebe. Zudem soll der Schwung aus den Herbst-Maßnahmen im Rahmen des Powerprogramms mitgenommen werden. Und so setzen sich die aufmerksamkeitsstarken Radio-Promotions mit Hitradio Ö3 und Bayern 1 und Bayern 3 im November 2021 und Jänner 2022 fort. Begleitet werden die Hörfunk-Aktionen von Online Marketing und Printmedien-Kooperationen in den Märkten Österreich und Süd-Deutschland. Auch in Tschechien setzen wir auf reichweitenstarke Kommunikation. Ein Tandem-Spot läuft in 14 ausgewählten Kinos und knüft an die Kampagne der Österreich Werbung an. Laufende Presse und Medienarbeit unterstützen das Image des Winterurlaubs in Oberösterreich zudem über alle Märkte hinweg. Die Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern wie Fischer Ski oder Happy Foto öffnet zusätzliche Kommunikationskanäle. Servus Magazin Oberösterreich Erstmals erscheint am 28. Oktober ein eigenes Servus Magazin Oberösterreich. 106.000 Stück gehen an Abonnent/innen in Österreich und Süd-Deutschland. Auf 76 Seiten präsentiert das hochwertige Magazin den Winter in Oberösterreich. Von Advent bis Wintersport, mit typisch Oberösterreichischem aus Küche, Handwerk und Brauchtum macht das Magazin Gusto auf einen Besuch in Oberösterreich. Das druckfrische Magazin können Sie gerne auch in größerer Anzahl zur Auflage in Ihrem Tourismusverband oder Betrieb demnächst hier kostenlos bestellen. ]]> <![CDATA[Erfolgreiche Umsetzung der Naturraum-Leitkampagne]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6626/naturraum-leitkampagne.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6626/naturraum-leitkampagne.html Gemäß der Landes-Tourismusstrategie 2022 war das Ziel der Leitkampagne klar gesteckt: Oberösterreichs Naturräume sollen verstärkt in der Produktentwicklung touristischer Erlebnisse und in der Kommunikation aufgegriffen werden. Den Fokus stets auf die Naturerlebnisse für den Gast mit Wertschöpfung in Oberösterreichs Naturräumen. Der Grundstein der Strategie wurde in einer Allianz aus Natur- und Umweltschutz, Naturschauspiel Oberösterreich, Nationalpark Kalkalpen, Naturparken und Tourismusverbänden erarbeitet. Die Kommunikation hatte eine klare Botschaft: Wir möchten, dass die Menschen wieder mehr in Oberösterreichs Natur gehen! Die Natur ist unser evolutionäres Zuhause. Von da kommen wir, dort gehören wir hin. 17 Regionen mit an Board In den vergangenen zwei Jahren haben sich 17 Regionen in ganz Oberösterreich an der Umsetzung Naturraum Kampagne beteiligt. In einem aufeinander abgestimmten (On/Offline-)Mix an Kommunikations- und Marketing-Maßnahmen wurden verschiedenste Zielgruppen von Genuss-Urlaub in der Natur, den sinnstiftenden Natur-Urlaub, den leistungsorientierten Sport-Urlaub oder den Abenteuer-Urlaub angesprochen. ]]> <![CDATA[upperfuture day 2021]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6597/upperfuture-day-2021.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6597/upperfuture-day-2021.html „Die Branche ist weltweit wie kaum eine andere von der Pandemie betroffen. Nun erholt sich der Tourismus langsam, auch in Oberösterreich, und liegt im Sommer 2021 mit rund 1,96 Millionen Nächtigungen wieder auf etwa 80 Prozent an Nächtigungen des Vergleichszeitraums Mai bis Juli 2019“, zeigte sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner zuversichtlich. „Der heimische Tourismus ist so attraktiv wie noch nie. Kurze Wege und Naherholung vermitteln ein Gefühl der Sicherheit, ebenso wie vertraute Kulturkreise emotionale Sicherheit versprechen“, sagte BR KommR Robert Seeber zur Begrüßung der rund 300 Gäste des upperfuture day 2021. So werde die Zukunft des Tourismus zur Frage der Qualität. Die Vorliebe für Reiseziele, die Natur, Entschleunigung und Abenteuer beinhalten, steigt mit dem Aufschwung der Reisebranche. „Diese zentralen Entwicklungen entsprechen stark den Zielen der Landes-Tourismusstrategie 2022: menschlich, originell und vernetzt neue Wege zu gehen und dabei Bewährtes zukunftsweisend weiterzuentwickeln“, sagte Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. Denn die Strategie versteht den Tourismus als eine gesamtwirtschaftlich vernetzt Branche, die mit Allianz- und Netzwerkpartnern aus den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft, Kultur, Forschung und Bildung, Mobilität und Sport zusammenarbeitet. „Wir wollen dieses Forum des upperfuture day daher auch nutzen, um uns mit neuen Wegen der Zusammenarbeit über die Branche hinaus zu beschäftigen. Mit dem oberösterreichischen Tourismuspreis 'Notos‘ wollen wir bewusst besonders innovative Tourismusinitiativen auf die Bühne holen und auszeichnen“, so Achleitner. Vernetzung von Kulinarik und Kultur „Die Kulinarik macht die Seele Oberösterreichs für alle Sinne erlebbar. Gerade in der Vernetzung mit der Kultur – von der Wirtshauskultur bis zur Gegenwartskultur – steckt viel Potenzial für künftige Entwicklungen. Wir nutzten diesen Tag auch als Startschuss für eine neue Form der Zusammenarbeit im Hinblick auf das Jahr 2024, wenn die Europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl oder 200 Jahre Bruckner für internationale Aufmerksamkeit sorgen werden“, skizzierte Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. In den parallel abgehaltenen Sessions, in denen sich Expertinnen und Experten intensiver mit den Themenstellungen auseinandersetzten, wurde eifrig auch mit den Teilnehmern diskutiert, um daraus zündende Ideen und wichtige Erkenntnisse für zukünftige Entwicklungen mitzunehmen. „Österreichs Kultur hat bei unseren internationalen Gästen einen sehr hohen Stellenwert. Dazu zählt immer stärker auch die Kultur des Genusses, die Auseinandersetzung mit und der Wunsch nach einem bewussten Lebensstil werden wichtiger. Der upper furture day hat gezeigt, dass Kultur und Kulinarik einander perfekt ergänzen und damit zu einem gesamthaften Erlebnis für Gäste beitragen. Aus unseren Umfragen sehen wir, dass beispielsweise Fragen zu Ernährung, zu Qualität und Herkunft von Produkten sowie zur Geschichte hinter deren Herstellung und Zubereitung Reiseentscheidungen immer mehr beeinflussen. Die Entwicklung Österreichs als Kulinarikdestination ist eine sehr dynamische und trifft die steigende Nachfrage von Gästen aus aller Welt“, so Lisa Weddig, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. Hochkarätige Diskussionsrunden Drei Worksessions am Nachmittag widmeten sich den Trends und Herausforderungen der Branche mit Persönlichkeiten aus Kulinarik und Kultur, die ihre Sichtweisen teils emphatisch diskutierten. Wirtshaus- und Stammtischkultur: Wunsch oder Wirklichkeit? Am Wirtshaustisch kommen wir zusammen, teilen Emotionen, tauschen Erfahrungen und Meinungen aus und diskutieren nach Herzenslust. Die Gaststube als Kommunikationsdrehscheibe und Ort psychosozialer Hygiene: eine romantische Vorstellung? Oder erhält das Gasthaus vor allem daraus besondere Relevanz? Wirtesprecher Thomas Stockinger beantwortet dies mit einem klaren Ja, wenngleich er aus Erfahrung weiß, dass der Stammtisch sich verändert. Von der Kommunikations- und Informationsplattform der Dorf-Granden hat er sich vielfach zu einem Treff Gleichgesinnter entwickelt. Jäger, Sportler, Trachtengruppen, Damenrunden und andere setzen sich regelmäßig zu Speis und Trank zusammen. Obwohl bereits meist digital organisiert, sind die Begegnung und das Miteinander weiterhin real. Dass dies auch in Zukunft in den Wirtshäusern geschieht, liegt auch am Wirt, spricht der Kirchschlager KultiWirt Günther Maurer die Kreativität der Gastronomen an. Der Weg zur Differenzierung durch Positionierung kann auch über die Kulinarik führen, weiß Maurer aus seinem Projekt „Dorfwirte mit Zukunft“, mit dem er auch als Coach für Branchenkollegen auftritt. Auf diese Weise ist es möglich, beim Gast auch das erforderliche Qualitäts- und Preisbewusstsein zu verankern. Um den Spagat zwischen einem Urgestein der Wirtshausszene und einer Zukunftswerkstätte heimischer Küche bemüht sich Marie Rahofer. Gemeinsam mit Carina Kaiser und Florian Gintenreiter will sie den von den Eltern übernommenen Betrieb in Kronstorf als zeitgemäßes, nachhaltig geführtes Lokal betreiben. „Wir wollen ein geiles Wirtshaus sein, in dem man super, aber nicht zu teuer essen kann“, sieht die Junggastronomin ihren Betrieb als Ort des Austausches und sozialen Treffpunkt für neue, wie auch für Stammgäste. Elisabeth Egle, Mitherausgeberin von „Wirtshausführer Österreich“ betont, dass Wirtshäuser sich an den Bedürfnissen der Gäste orientieren müssen: „Das schönste Wirtshaus hilft nichts, wenn im Ort nicht das Bewusstsein da ist: Ich will ein Wirtshaus und trage auch mein Geld dorthin“. Dem pflichtet Manuela Reichert, Geschäftsführerin der Kulturhauptstadt Europas 2024 Bad Ischl – Salzkammergut, bei und will dieses wertvolle Gut mit dem Kulturhauptstadtprojekt „Wirtshauslabor“ für die Zukunft sichern: „Das Wirtshaus und der Stammtisch waren schon immer Orte der Begegnung und wichtige Bestandteile eines funktionierenden sozialen Gefüges.“ (Kultur-)Genuss: Braucht Zukunft Herkunft? Neue Ideen verfolgen, nicht ohne unsere Wurzeln zu kennen: Das war Thema bei der (Kultur-)Genuss-Session. Über alte Rezepte und Herstellungsverfahren, überlieferte Designs und Kulturtechniken als Voraussetzung auf dem Weg zu neuen Generationen in der Küche, auf dem Tisch, im Konzerthaus oder Atelier diskutierte etwa Philip Zauner, Geschäftsführer Konditorei-Kaffee Zauner Bad Ischl. Er hat das Traditionsunternehmen im Herbst 2020 in siebter Generation übernommen und weiß daher zu gut, wie schmal der Grat ist zwischen der Treue zur traditionsreichen Linie der Vergangenheit und der Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem. Mag. Barbara Wallisch, die gemeinsam mit ihrer Schwester das Gustergut bei St. Florian leitet und sich der Fruchtveredelung widmet, sieht „Herkunft und Tradition nicht gleich rückwärtsgewandt“ und befindet die Geschichten von Betrieben und ihren Menschen wert, sie „richtig zu erzählen, weil Tourismus mehr denn je Authentizität und Herkunft braucht“. Designerin Barbara Ambrosz, Gründerin und Teil des Kollektivs LUCY.D für Möbel-, Produkt- und Interiordesign, „will immer verstehen, woher Dinge kommen. Wir brauchen Rituale in einem zeitgemäßen Mindset. Dafür heißt es, die Augen aufzumachen, Dinge loszulassen, Neues auszuprobieren.“ Elisabeth Fuchs, Gründerin und Chefdirigentin der Philharmonie Salzburg, hat auch aufgrund ihrer laufenden Arbeit mit jungen Menschen aus aller Welt einen wertvollen Blick von außen auf ihr Heimatland Oberösterreich entwickelt. In der Runde hob sie hervor, dass „Tradition cool und kultig sein soll, indem man Bindungen schafft“. Gelebtes Brauchtum entdeckt sie in der Volkskultur etwa bei der Blasmusik mit dem Spannungsbogen zwischen Tradition und Innovation. Alfred Atteneder, Konsulent für allgemeine Kulturpflege des Landes Oberösterreich und Obmann des Färbermuseums Gutau sowie der Mühlviertler Museumsstraße, forderte „stets auf Geschichte und Vergangenheit aufzubauen und mit Innovationen in die Zukunft zu gehen, weil nur so das Gesamterlebnis authentisch und glaubhaft ist.“ Es gelte regionale Traditionen als Alleinstellungsmerkmale zu nutzen. Kultur des langsamen Reisens auf der Überholspur? Speziell nach mehr als einem Jahr der Pandemie ist die Sehnsucht nach Sicherheit und Vertrauen größer als der Wunsch, in die Ferne zu reisen. Die Menschen wollen sich nun mehr Zeit fürs Entdecken und Erkunden nehmen, Natur nahe und ursprünglich erleben, lokale Kultur authentisch erleben, regional konsumieren und länger bleiben. Auch sei Nachhaltigkeit keine Frage des ob, sondern des wie und wann. „Es geht darum, dass im ersten Schritt die Grundsätze geschaffen werden,“ sagte Mag. Ursula Riegler, Beraterin, Strategin und Expertin. Es brauche Kooperationen, zwischen den Betrieben und branchenübergreifendes Handeln, regionale Aktivitäten, Netzwerke und eine Betonung der Wichtigkeit des Faktor Mensch. „Es braucht auf jeden Fall eine Strategie, um auf die unausweichlichen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte eingehen zu können. Zum einen notwendig, um auf Zielgruppenwünsche einzugehen und wettbewerbsfähig zu bleiben und zum anderen um die negativen Entwicklungen unseres Lebensstils der vergangenen Jahrzehnte umzukehren.“ forderte Norbert Eder, Bio-Bauer, Bio-Produzent und Most-Sommelier. Norbert Eder will genau diese Verträglichkeit auf seinem Pankrazhofer Vierkanter in Tragwein den Gästen weitergeben. Denn „es ist alles andere als egal, wie und wo Produkte hergestellt werden“, sagte Eder. Wohin diese Reise gehen kann, zeigte auch Philipp Braun, Weinsommelier, freier Kulinarik- und Reisejournalist und Obmann von Slow Food Oberösterreich auf: „Genuss hat eine Schwester: die Verantwortung, und zwar mit jedem Bissen“, befand er. „Wir können uns dann weiterentwickeln, wenn wir eine auf Frische und Wohlgeschmack, eine auf Tradition und Weltoffenheit, vor allem aber eine auf ökologische Verträglichkeit bedachte Küche auf ein erquickliches Niveau heben. Das muss nicht hochtrabend sein. Ein Brot, ein Stückerl Kas und eine Gurke reichen völlig.“ Aus Veranstaltersicht betrachtete Sonja Miko die Fragestellung. Die Chefin von Indigourlaub und Expertin für internationale Yogareisen spricht eine wachsende Gästeschar an: „Wir sehnen uns alle nach echter Empathie, nach authentischen Urlaubserlebnissen, die die Seele berühren, und nach einem Ausgleich zum schnelllebigen Alltag.“ Wer auf dem Johannesweg im Mühlviertel wandert, vollzieht diese Erlebnisse auf Schritt und Tritt. Damit könne man laut Initiator des Weges, Buchautor und Hautarzt OMR Dr. Johannes Neuhofer, zugleich rechtzeitig mit der Prävention beginnen, denn „Gesundheit sollte der Antrieb dafür sein, sie zu erhalten“. Mag. Ursula Riegler, Beraterin, Strategin und Expertin sieht den „Wunsch nach Langsamkeit, Authentizität, Vertrautheit und Sicherheit im Tourismus wie bei Lebensmitteln“ ebenfalls schon seit Jahren deutlich stärker werden, die Pandemie „hat diesen Wunsch exponentiell steigen lassen“. Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger zeigt in seiner Keynote Wege zur Lösungskompetenz im heimischen Tourismus auf. Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger läutete mit seiner Keynote den Galaabend ein. „Wir haben immer mehr vorhersehbare, aber auch immer mehr unvorhersehbare Fragen und Probleme zu lösen“, sagte er. Das Potenzial der Lösungsbegabung sei laut Hengstschläger genetisch mitbestimmt, aber beim Entwickeln und Umsetzen habe der Mensch viel selbst in der Hand. Man könne sie von klein auf fördern und laufend aktiv halten, dazu bedürfe es aber neuer Ansätze im Talentemanagement, in der Bildung, im Leadership, in der Politik und generell in der Gesellschaft. „Die Zukunft gehört jenen Menschen und Betrieben, die empathisch und mit Resilienz im Team nach Neuem streben. Mit anderen Worten: Die Karte Mensch zählt. Gerade im Tourismus!“, sagte Hengstschläger. Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bat den prominenten Genetiker und Bestsellerautor anschließend zum Stammtisch Wissenschaft – Wirtschaft und sprach mit ihm über sogenannte Empathieberufe der Zukunft sowie darüber, wie wir junge Menschen dafür begeistern und den Generationen auf Augenhöhe begegnen können. Nicht zuletzt stünden die Menschen im Mittelpunkt der Digitalisierung: Man müsse die Bedürfnisse der Gäste kennen und ihre Reiseerlebnisse mittels digitaler Technologien erleichtern – nützlich und mit Mehrwert sowohl für den Gast als auch die Tourismusbetriebe. Spannend gestaltete sich auch die Frage nach Kooperationen mit branchenübergreifenden Netzwerkpartnern als wesentlichen Teil der Landestourismusstrategie: Allianzen schmieden zwischen Tourismus, Natur, Kulinarik und Kultur. ]]> <![CDATA[Kitefoil World Series gastiert in Oberösterreich]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6596/kitefoil-world-series-gastiert-in-oberoesterreich.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6596/kitefoil-world-series-gastiert-in-oberoesterreich.html Sport und Tourismus, beides auf Top-Niveau bot der UPPER AUSTRIA KiteFoil Grand Prix Traunsee. Die weltbesten Kiter/innen präsentierten sich vor der atemberaubenden Kulisse des Traunsteins und machen Lust auf Oberösterreich. Oberösterreichs Urlaubs-Destinationen am Wasser, vor allem jene an den großen Seen des Salzkammergutes, üben eine große Anziehungskraft auf Urlaubsgäste aus. Sie''registrierten vor Beginn der Corona-Pandemie im Sommer 2019 rund 2,1 Millionen Übernachtungen. Damit konnten diese Regionen rund 40 Prozent aller Sommernächtigungen in Oberösterreich auf sich vereinen, im vergangenen Jahr waren es sogar 44 Prozent. Dass die Urlauber Landschaften am Wasser schätzen, geht auch aus der Gästebefragung Tourismus Monitor Austria vom Sommer 2020 hervor. „Für 47 Prozent der Gäste sind Flüsse und Seen der ausschlaggebende Grund, sich für einen Urlaub in Oberösterreich zu entscheiden. Mehr als ein Drittel der Gäste deklariert den Aufenthalt als ‚Urlaub am See‘, knapp ein Fünftel sogar explizit als Badeurlaub“, fasst Wirtschafts- und Sportlandesrat Markus Achleitner die Ergebnisse zusammen. Top-Events mit internationaler Strahlkraft'' „Oberösterreichs Wassersport macht mit einer Vielzahl an international beachteten Sportevents und kreativen touristischen Angeboten auf sich aufmerksam.“ weist Andreas Winkelhofer auf die hohe Bedeutung dieser Veranstaltungen hin. Die Traunsee Woche ist schon seit Jahren ein Aushängeschild des Segelsports in Oberösterreich. Im Herbst 2020 war der Attersee Schauplatz von Segel-Europameisterschaften in drei olympischen Bootsklassen und mit der erfolgreichen Ruder WM 2019 rückten die Regattastrecke in Ottensheim bei Linz und das Trainingszentrum am Hallstättersee in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit.''Der UPPER AUSTRIA KiteFoil Grand Prix Traunsee sorgt mit internationalem Broadcasting und Berichterstattungen für eine herausragende Medienpräsenz, die vergangenes Jahr einen Werbewert von mehr als 2,5 Millionen Euro erzielte. Darüber hinaus bringen diese Veranstaltungen Wertschöpfung für die Region, geschätzte 250.000 Euro alleine am Traunsee. „Werbewirksame Bilder, die über reichweitenstarken Kanäle an eine breite Öffentlichkeit hinausgetragen werden, erzeugen für Oberösterreich und das Salzkammergut zusätzliche positive touristische Effekte.“ so Winkelhofer. ]]> <![CDATA[Gastrosophicum 2021 - der Wert der Lebensmittel]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6595/gastrosophicum-2021.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6595/gastrosophicum-2021.html Wie wollen wir uns ernähren? Wie wollen wir Lebensmittel produzieren? Welchen Wert haben unsere Lebensmittel für uns? Wie können wir essend unser Klima schützen? Diese und viele andere Fragen standen neben den kulinarischen Köstlichkeiten auf der Tageskarte des Gastrosophicums 2021. Eine kurze Nachlese zu den Impulsen der Vortragen lesen Sie hier: Peter Peter beleuchtete die Rolle der Kulinarik im Tourismus. Er stellte fest, dass Essen immer öfter zum emotionalen Hauptziel einer Reise wird. Gleichzeitig ist es in seinen Augen nicht notwendig, gastronomische Angebote aus dem Boden zu stampfen. Viel mehr ist der Besucher auf der Suche nach authentischer und bestehender Gastronomie und Landwirtschaft. Nachhaltigkeit wird auch beim Reisen immer wichtiger. Katharina Salzmann-Schojer von der Hochschule für Agrar- & Umweltpädagogik in Wien stellte einen eindeutigen Bezug von regionaler Ernährung und regionaler Wertschöpfung fest. Die Corona-Krise war in diesem Segment ein positiver Treiber. Sie beleuchtete weiters die unterschiedlichen Dimensionen regionalen Essens und hielt fest, dass die Zukunft der Ernährung in der Vielfalt liegen muss. Aktuell besteht die primäre menschliche Ernährung aus 12 Pflanzenarten und 5 Tierarten. Potenziell nutzbar wären etwa 30.000 Pflanzen und unzählige weitere Tierarten.'' Der Philosoph und Gastrosoph Thomas Mohrs stellte das Projekt „Epikurs Garten“ als einen Ort des gemeinsamen Erlebens und Tuns vor, an dem in freundschaftlicher, offener und genussorientierter Atmosphäre über die Gastrosophie also die „Lehre von der Weisheit des Essens“ philosophiert werden kann – und darüber, was wohl gutes Essen und bewusster Genuss mit „Glück“ zu tun haben könnten. Andreas Winkelhofer vom Mitveranstalter Oberösterreich''Tourismus präsentierte unter anderem Zahlen aus dem Bereich Food-Tourismus. So geben Gäste im Schnitt 25-35 % ihres Urlaubsbudgets für Essen und Trinken aus. Bei echten „Foodies“ steigt dieser Wert sogar über 50 %. Lokale Spezialitäten werden von 80 % der Reisenden speziell nachgefragt. Außerdem ist eindeutig zu erkennen, dass die Kulinarik immer öfter zum Hauptreisemotiv avanciert. Mit der neuen Kulinarik-Strategie „Hungrig auf echt“ sind der Oberösterreich''Tourismus und seine Strategiepartner''somit am Puls der Zeit. Die überaus spannende Initiative „Foodsharing“ stellten Foodsaver/innen aus Oberösterreich''vor. So wurden am Veranstaltungstag ein ganzer Einkaufswagen voll Lebensmittel von einem Bio-Supermarkt gerettet, die für den Müll bestimmt waren. Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung konnten sich selbst von der zum Teil ausgezeichneten Qualität der Lebensmittel überzeugen. Foodsharing ist eine internationale Initiative, der sich Interessierte jederzeit anschließen können, damit aussortierte Lebensmittel nicht in den Müll wandern. Eines der Hauptthemen im diesjährigen Gastrosophicum was das Thema Brot. Roswitha Huber aus Rauris stellte ihre Mehlstraße vor und veranschaulichte welche Rolle das Korn, die Mahlung und die handwerkliche Zubereitung beim Brot spielen. Harald Friedl, der Regisseur des Filmes „Brot“, zeigte eindrucksvoll, welche Unterschiede in der alten Bäckerstradition und der industriellen Broterzeugung liegen. Mit dabei war auch Goodsharesgründer und Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla. Er berichtete über das Projekt „Kastlgreissler“ und wie es ihm und seinem Team gelingen soll, die Nahversorgung der Menschen am Land zu revolutionieren. ]]> <![CDATA[Achtsam und kraftvoll in den Herbst]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6586/achtsam-und-kraftvoll-in-den-herbst.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6586/achtsam-und-kraftvoll-in-den-herbst.html „Der Tourismus war jener Bereich, der am härtesten von der Corona-Krise betroffen war. Dank der gesetzten Öffnungsschritte und der konsequenten Umsetzung der Präventionsmaßnahmen konnten die Tourismus- und Freizeitwirtschaft und auch die Gastronomie im heurigen Sommer ein erfreuliches Comeback verbuchen. Alleine im Juli konnten in Oberösterreich bereits knapp 90 % der Nächtigungen vom Juli 2019, also des Vorkrisen-Niveaus erreicht werden. Mit dem von der Bundesregierung''vorgestellten 3-Stufen-Plan werden aus unserer Sicht die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch die Herbst-Saison stattfinden wird. Dafür stellt Oberösterreichs Tourismus auch bereits die Weichen“, kündigt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner an. Das Interesse an Urlaubsangeboten im Herbst, insbesondere in den Herbstferien, ist''bereits groß. Allerdings entscheiden sich Gäste immer kurzfristiger, um eine größtmögliche Planungssicherheit zu haben. Gefragt sind Angebote rund um das Wandern, Naturerlebnisse sowie Thermen- und Gesundheitsaufenthalte. Zusätzlich werden diese Schwerpunkten mit einer eigenen Kulinarik-Strategie''aufgeladen - mit dem Ziel,''dass die Kulinarik zu einem Buchungsmotiv für einen Urlaub in Oberösterreich wird. Achtsam und kraftvoll in den Herbst Den positiven Schwung der Sommersaison gilt es jetzt in den Herbst und Winter mit zu nehmen. „Wir haben in den letzten Monaten gemeinsam mit den Tourismusverbänden intensiv in der Produkt- und Angebotsentwicklung, vor allem in den Bereichen Natur und Kulinarik, gearbeitet. Unter dem Motto ‚Gemeinsam sind wir stärker‘ setzen wir nun in den kommenden Monaten mit den 19 Tourismusverbänden und zahlreichen Betrieben eine starke Kommunikations-Offensive auf den wichtigsten Herkunftsmärkten Österreich, Deutschland und Tschechien sowie eine umfangreiche Content-Produktion um“, skizziert Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. Die Bearbeitung des österreichischen Heimmarktes war und ist Teil einer längerfristigen Marketingstrategie: „Natürlich haben wir aufgrund der Situation in den vergangenen Monaten den heimischen Gast noch stärker umworben. Hier sehen wir auch gute Chancen, dass aus vorübergehenden Gästen Stammgäste werden. Zudem wurden auf den Kernmärkten Deutschland und Tschechien heuer wieder gezielte Marketingoffensiven gestartet, die nun erste Früchte zeigen“, sagt Winkelhofer. Diese Markt- und Marketingstrategie wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt, um auf aktuelle Entwicklungen bestmöglich einzugehen. Auch im Hinblick auf die Digitalisierung wurden neue Projekte vorangetrieben: Es geht darum, die Bedürfnisse der Gäste zu kennen und mithilfe der Digitalisierung deren Reiseerlebnisse sinnvoll zu verbessern. Digitale Technologien sollen sowohl dem Gast als auch den Tourismusbetrieben Nutzen und Mehrwert bringen. In diesem sich rasant entwickelnden Bereich gilt es, Chancen und Herausforderungen zu erkennen, strategisch-gästerelevante Digitalisierungs-Projekte zu verwirklichen und nutzenstiftende Services anzubieten - vom Individualisierungs-/Personalisierungstrend bis hin zum Gaming, von Kundenbindungsprogrammen über Echtzeit-Kommunikation bis hin zu datengetriebenem Marketing. Diese Projekte werden gemeinsam mit und für die Tourismusdestinationen entwickelt, um Synergien bei Know-how, Datennutzung und Kosten auszuschöpfen. Ein achtsamer Umgang miteinander, mit der Natur und mit der Gesundheit, Nachhaltigkeit und gelebte Gastfreundschaft sind wesentliche Entscheidungskriterien für einen Urlaub in Oberösterreich. Darauf baut die aktuelle Crossmedia-Kampagne in nationalen Medien und Bayern, mit einem Mix aus Radio, Print und Online, unter dem Motto „Finde dein Herbstglück in Oberösterreich“ auf. Zur Bewerbung der tschechischen Gäste wurde eine eigene Marktgruppe gegründet. Und durch die Einbindung oberösterreichischer Angebote in die Kampagnen der Österreich Werbung können zusätzliche internationale Gäste angesprochen und Kräfte gebündelt werden. ]]> <![CDATA[Volle Kraft voraus an der Donau]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6570/donautourismus.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6570/donautourismus.html "Vor mehr als 30 Jahren wurde der Donauradweg als erste pauschal buchbare Radreise Europas ins Leben gerufen. Seither hat er sich zu einem echten Aushängeschild des Tourismus in der Donauregion entwickelt. Gemeinsam mit der ARGE Donau Oberösterreich wollen die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich das touristische Angebot an der Donau und auch im Umland weiter ausbauen un noch breiter ausrichten", kündigt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner an. Erst kürzlich wurde der ehemalige römische Donaulimes in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Für den Donautourismus ergeben sich dadurch große Chancen, neue Zielgruppen anzusprechen, internationale Märkte zu erreichen und den Bekanntheitsgrad der gesamten Donauregion erhöhen zu können. Der Donaulimes ist Teil des großen UNESCO-Welterbe-Projektes "Frontiers of the Roman Empire" mit dem Ziel, den gesamten Verlauf des Limes von der Atlantikküste im Norden Großbritanniens durch ganz Europa bis zum Schwarzen Meer, und vom Nahen Osten über Nordafrika bis zum Atlantik in den Schutz der internationalen Staatengemeinschaft zu stellen. Oberösterreich ist mit Welterbestätten in Engelhartszell (Oberranna), St. Agatha (Schlögen), Haibach (Schlögen), Wilhering (Hirschleitengraben), Linz und Enns vertreten. "Donauradweg re.loaded" in Oberösterreich Der Boom im Radtourismus hat sich gerade durch die Corona-Krise verstärkt. Viele Gäste sind bei Auslandsreisen noch zurückhaltend und setzen daher auf Naherholung, beispielsweise an der Donau. Bislang lag der Fokus auf der Entwicklung von Produkten, die sich entlang der Donau entfalten. Also klassische Radangebote, bei denen Urlauberinnen und Urlauber meist nie länger als eine Nacht in einer Unterkunft blieben. Künftig sollen ergänzend dazu verstärkt Maßnahmen für eine Erweiterung sowie Neupositionierung des Donauradweges gesetzt werden, die insbesondere zu einer längeren Aufenthaltsdauer in der Region führen", betont Landesrat Achleitner. 2020 wurde deshalb das Projekt "Donauradweg re.loaded" gestartet, das mit Mitteln des Landes Oberösterreich gefördert wird. In den kommenden Monaten entstehen 15 neue Radrundrouten, die ausgehend vom Donauradweg in das Umland der Region führen. Damit können auch neue Zielgruppen angesprochen werden und aktuelle Gesellschaftstrends in der Angebotsgestaltung berücksichtigt werden: Die aufgrund der zu bewältigenden Höhenunterschiede konditionell fordernden Routen sind zusätzlicher Anreiz für Radfahrer/innen, die den Donauradweg bereits kennen- Durch den Trend zum E-Bike wird der Donauraum auch für weniger Sportliche gut bewältigbar. Hauptzielgruppe sind deshalb die "Genuss-E-Bike-Radfahrer". Die Rundrouten sollen sowohl ein Angebot für Tagesgäste (auch in Kombination mit Schiff und Bahn) als auch für Urlaubsgäste, die von ihrem Hotel aus verschiedene Touren ins Umland fahren können, darstellen. Ziel ist es, durch neue Radrundrouten das Angebot in der Region insgesamt attraktiver zu machen und mittel- bis langfristig für eine längere Aufenthaltsdauer in den Betrieben zu sorgen. Die Gäste sollen mehr aus ihrem Radurlaub mitnehmen. Denn auch Kultur, Kulinarik und andere Erlebnisse lassen sich ideal mit dem Radfahren kombinieren. Die Radrundrouten sollen im Frühjahr 2022 eröffnet werden. Trendsportart Trailrunning für jüngere Zielgruppe Die Donauregion ist besonders gut als Trainingsregion für Trailrunner im Frühjahr und Spätherbst geeignet. Und auch für Einsteiger/innen ist das Laufen in niedrigeren Lagen, wie der Donauregion, ideal. Mit der Angebotsentwicklung der Trendsportart Trailrunning am Donausteig wird eine jüngere Zielgruppe angesprochen. Darüberhinaus kann die Saison für die Betriebe verlängert werden. "Damit kommen wir der ganzjahrestouristischen Ausrichtung der oberösterreichischen Donauregion einen weiteren Schritt näher", so Landesrat Achleitner. Im Mai 2021 fand erstmals die Donausteig Trail-Challenge statt. Echte Begegnungen schaffen unvergessliche Urlaubserinnerungen Neben dem Donauradweg verbindet auch das Thema Kultur entlang der Donau die beiden Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich. Es sind die Geschichten über die gemeinsame Geschichte, die Gäste begeistern: Ob Kirchen, Stifte und Klöster oder die gemeinsame Geschichte der Donau als Handelsweg, die wiederum eng verknüpft ist mit dem Reichtum einzelner Orte und deren Architektur, den Bürgerhäusern und sehenswerten Orten. Sie ermöglichen Entdeckungen abseits des Mainstreams, besondere Erlebnisse in der Natur und vor allem echte Begegnungen mit Menschen, die hier leben und für unvergessliche Momente sorgen. Deshalb beteiligte sich die Donau Oberösterreich an einem Transnationalen Kooperationsprojekt''(TNC), um die Alltagskultur Europas nachhaltig erlebbar zu machen. "Slow Trips" sind Reisen, die auf den bewussten Austausch zwischen Reisenden und Einheimischen setzen und es den Gäste ermöglichen, außergewöhnliche Orte zu entdecken, lokale Lebensgeschichten zu erfahren und der Alltagskultur zu begegnen. Neun Destionationen aus sechs EU-Ländern sind in dem Leader-Projekt "Slow Trips - Zeit für Land und Leute" vereint. Die Leader-Region Urfahr-West hat in Kooperation mit der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich und Oberösterreich Tourismus bereits neun Produkte entwickelt. Zehn Partner aus sieben Ländern, darunter die Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich und der Tourismusverband Linz, engagieren sich seit Juli 2020 zudem im EU-Projekt "Transdanube Travel Stories" gemeinsam für den nachhaltigen Tourismus in der Donauregion und wollen mit innovativen Strategein die europäische Lebensader mit neuen Geschichten und Erlebnissen aufladen. Ausgewählte Destinationen und Sehenswürdigkeiten entlang einer Reiseroute werden zu einer erlebbaren Geschichte verknüpft und beworben. So soll Interesse für den Donauraum als Tourismusdestionation geweckt und eine einzigartige Donau-Erinnerung geschaffen werden. Kabinenschifffahrt an der oberösterreichischen Donau Seit 1997 betreibt die WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH die dem Land Oberösterreich gehörenden 17 Schiffsanlegestellen an der Donau und hat die Kabinenschifffahrt in Oberösterreich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Während zu Beginn die Instandsetzung und Instandhaltung der Anlegestellen wichtig war, wurde vor allem die Vermarktung immer wichtiger. Die Anlandungen konnten von 197 im Jahr 2004 auf 2.311 im Jahr 2019 gesteigert werden. Ein Grund für diese erfolgreiche Entwicklung ist der trilaterale Kooperationsvertrag zwischen der Marktgemeinde Engelhartszell, der WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH und der A-ROSA Flussschiff GmbH. Seit März 2016 führen fünf A-ROSA Donauschiffe ihre Ein- und Ausschiffungen in Engelhartszell durch. Damit konnte die Wertschöpfung für den Donaumarkt Engelhartszell un die gesamte Donauregion erhöht werden. Die Einschränkungen der Reisefreiheit im vergangenen Jahr haben auch die Donauschifffahrt stark getroffen. Mit Juni dieses Jahres hat erfreulicherweise die A-ROSA Flussschiff GmbH ihre Fahrten auf der Donau wieder aufgenommen. ]]> <![CDATA[UNESCO-Weltkulturerbe Donaulimes]]> https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6546/unesco-weltkulturerbe-donaulimes.html https://www.oberoesterreich-tourismus.at/ueber-uns/aktuelles/artikel/detail/6546/unesco-weltkulturerbe-donaulimes.html Die Verantwortlichen des Tourismusverbandes Donau Oberösterreich und der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich sind darüber sehr erfreut, ist es doch der Initiative des Ehrenpräsidenten der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich Friedrich Bernhofer zu verdanken, dass die Kandidatur Deutschlands vor genau 20 Jahren auch auf Österreich ausgeweitet wurde. Prompte Unterstützung fand Friedrich Bernhofer mit seinem Vorschlag bei den'' oberösterreichischen Landespolitikern, die wiederrum ihre Fühler zu ihren Kollegen in Niederösterreich und Wien ausstreckten, um die Einreichung bei der UNESCO gemeinsam zu finanzieren. Die intensiven Bemühungen und der lange Atem haben sich jedenfalls gelohnt. Neben der Wachau und der Altstadt von Wien ist das Welterbe Donaulimes damit das dritte Welterbe an der österreichischen Donau. Der aktuelle Antrag an die UNESCO umfasst die Ausgrabungen von Regensburg bis Serbien, in Folge wird dann ein Antrag bis zum Schwarzen Meer gestellt werden und letztendlich rund um das Mittelmeer bis Marokko. Nach der Chinesischen Mauer wäre der Römische Limes damit das bedeutendste und umfassendste Welterbe. Große Chancen für den Tourismus Im Gebiet der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich sind Passau (Römermuseum Kastell Boiotro), Engelhartszell (Römerburgus Stanacum Oberranna), Haibach und''St. Agatha (Römerpark samt Römerbad), Wilhering (Hirschleitengraben), Linz und Enns Teil dieses bedeutenden Welterbes. Für den Donautourismus ergeben sich damit künftig große Chancen, die wir gemeinsam mit Bayern nützen werden, ist Geschäftsführerin Petra Riffert überzeugt. Die Strukturen dazu wurden bereits bestens vorbereitet. Ob im Rahmen des transnationalen Projektes Donau-Pearls, der ARGE „Straße der Kaiser und Könige“ oder diversen anderen Arbeitskreisen, das Römerthema wird in den touristischen Produkten schon einige Zeit mitgedacht, informiert Riffert weiter. ]]>