/ Tourismusrecht

Tourismusrecht

Die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des Tourismus in Oberösterreich sind im OÖ. Tourismusgesetz 2018 geregelt. Das neue Gesetz trat am 1. Februar 2018 in Kraft.

Zielsetzungen der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen:

  • Effiziente und marktrelevante Verbandsstrukturen
  • Restrukturierung der Landestourismusorganisation inklusive der Neugestaltung der Aufsicht (Oö. Tourismus GmbH, TTG, Oö. Touristik)
  • Neugestaltung der Aufgaben der Tourismus-Beitragsstelle sowie des künftigen Systems der Beitragseinhebung und -Verteilung

Die Neuerungen im Überblick:

  • Neue Verbandsstrukturen mit professionellen, schlagkräftigen Organisationen:
    • 600.000 Euro Finanzierungsaufkommen (Tourismusbeiträge und -abgaben) und 200.000 Nächtigungen als Mindestgröße für Tourismusverbände, Toleranzgrenzen bei grenzüberschreitenden touristischen Organisationen)
    • Verbände in Anlehnung an GmbH mit Aufsichtsrat
    •  Reduktion von derzeit 103 auf ca. 19 Verbände
  • Neustrukturierung der Landestourismusorganisation (LTO) - Oberösterreich Tourismus als GmbH
  • Strategie-Board anstatt Landes-Tourismusrat
  • Konkretisierung der Aufgaben
  • Ortstaxe 2 Euro in ALLEN Gemeinden
  • Freizeitwohnungspauschale in allen Gemeinden + Zuschlagsermächtigung für Gemeinden (Zweitwohnsitzabgabe); konkretere Definition des Begriffs Freizeitwohnungspauschale
  • Kosten der Tourismusabgabenstelle werden künftig vom Land einbehalten

Das OÖ. Tourismusgesetz 2018 gilt seit 1. Februar 2018.

Aktuelle Informationen zu Landesgesetzen und Erlässen im Tourismusrecht finden Sie auf den Seiten des Landes Oberösterreich.

Die Website verwendet Cookies