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Neues Tourismusgesetz

10.11.2017
Das neue OÖ. Tourismusgesetz bringt marktrelevante und effiziente Strukturen für Oberösterreichs Tourismus.

Mit dem am 9. November 2018 erfolgten Beschluss des neuen Oö. Tourismusgesetzes wurde ein weiterer Meilenstein in der Neuaufstellung des Tourismus in Oberösterreich gesetzt. Ziel der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen ist insbesondere die Schaffung effizienter und marktrelevanter Strukturen bei den Tourismusorganisationen, um Oberösterreich als Urlaubsdestination bestmöglich vermarkten zu können. "Die Bündelung von Budgetmitteln ermöglicht einen wirkungsvolleren Auftritt der einzelnen Destinationen am Markt. Auch der Ressourceneinsatz wird effizienter. Es geht nicht um Einsparungen, sondern vielmehr um eine 'Leistungssteigerung' durch effizientere Ressourcenverwendung", erklärt LH-Stv. Dr. Strugl die Vorteile von größeren Tourismusorganisationen.

Die wichtigsten Eckpunkte des neuen Tourismusgesetzes

"Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen bringen große Veränderungen in der Tourismusstruktur. Daher war es uns auch wichtig, diese nicht von oben herab zu verordnen, sondern gemeinsam mit den Betroffenen zu entwickeln. Dazu gab es während der Ausarbeitung des neuen Gesetzes bewusst eine Vielzahl von Diskussions- und Informationsveranstaltungen mit allen Beteiligten", stellt LH-Stv. Strugl fest.

Zielsetzungen der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen:

  • Effiziente und marktrelevante Verbandsstrukturen
  • Restrukturierung der Landestourismusorganisation inklusive der Neugestaltung der Aufsicht (Oö. Tourismus GmbH, TTG, Oö. Touristik)
  • Neugestaltung der Aufgaben der Tourismus-Beitragsstelle sowie des künftigen Systems der Beitragseinhebung und -Verteilung

Die Neuerungen im Überblick:

  • Neue Verbandsstrukturen mit professionellen, schlagkräftigen Organisationen:
    • 600.000 Euro Finanzierungsaufkommen (Tourismusbeiträge und -abgaben) und 200.000 Nächtigungen als Mindestgröße für Tourismusverbände, Toleranzgrenzen bei grenzüberschreitenden touristischen Organisationen)
    • Verbände in Anlehnung an GmbH mit Aufsichtsrat
    •  Reduktion von derzeit 103 auf ca. 19 Verbände
  • Landestourismusorganisation (LTO) als GmbH
  • Strategie-Board anstatt Landes-Tourismusrat
  • Konkretisierung der Aufgaben
  • Ortstaxe 2 Euro in ALLEN Gemeinden
  • Freizeitwohnungspauschale in allen Gemeinden + Zuschlagsermächtigung für Gemeinden (Zweitwohnsitzabgabe); konkretere Definition des Begriffs Freizeitwohnungspauschale
  • Kosten der Tourismusabgabenstelle werden künftig vom Land einbehalten

 

Professionelle Unterstützung der Tourismusverbände durch die Oberösterreich Tourismus GmbH 

Die Strategie- und Organisationsentwicklungsprozesse stellen eine große Herausforderung für bestehende Tourismusverbände dar, sie bringen eine Vielzahl von Fragen, Verunsicherung, Aufgabe gewohnter Muster und Strukturen usw. mit sich. Diese Prozesse brauchen Zeit, müssen sauber vorbereitet sein und professionell begleitet werden. Daher erhalten die Tourismusverbände auch professionelle Begleitung und Unterstützung durch die Oberösterreich Tourismus GmbH. Diese ist mit allen betroffenen Destinationen in Kontakt und berät, begleitet und unterstützt umfassend. Die Strategie- und Organisationsentwicklungsprozesse werden gemeinsam mit den betroffenen Tourismusverbänden entsprechend den jeweiligen Ausgangslagen und Besonderheiten individuell ausgearbeitet.

 Die Diskussion und den Beschluss des Gesetzes in der Sitzung des OÖ. Landtag vom 9. November 2017 können Sie unter http://landtag.ooe.gv.at/28/21 (Tagesordnung Punkt 6.9. - bitte runterscrollen) ansehen. 

Das OÖ. Tourismusgesetz wird Anfang 2018 in Kraft treten.

 

 

 

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